Seeohrenzucht in Grindavík geplant Skip to content
Photo: Sashimi aus Seeohr, Wikimedia.

Seeohrenzucht in Grindavík geplant

Die isländische Lebensmittel- und Veterinäraufsichtsbehörde MAST hat das Unternehmen Sæbýli ehf. für die Fischzucht in Grindavík registriert.
In dem Ort in Südwestisland sollen bis zu 20 Tonnen Seeohren (Haliotis) in einem Gebäude an Land gezüchtet werden, berichtet mbl.is. Die Betriebserlaubnis muss noch ein Umweltgutachten durchlaufen.
Für den Ort Eyrarbakki sind 70 Tonnen Produktionsumfang geplant, dafür wird kein Umweltgutachten benötigt, weil die Zuchtaktivität in einer bereits bestehenden Fischfabrik betrieben werden soll. Bislang hatten dort vorbereitende Zuchtaktivitäten stattgefunden.
Das Unternehmen Sæbýli ehf. arbeitet schon seit 2009 an Möglichkeiten, die vor allem in Japan als Delikatesse beliebte Schneckenart im sogenannten Vertical Farming zu produzieren.
Vor zwei Jahren hatten die Unternehmenseigner mbl.is gegenüber angegeben, sie planten solche Zuchten an bis zu 25 Orten im ganzen Land mit jeweils fünf bis sechs Tonnen Produktionsumfang und etwa 30 Mitarbeitern aus der jeweiligen Region. Die Seeohrenzucht eigne sich für kleine Gemeinden und hinterlasse einen geringen ökologischen Fussabdruck, hatte es damals gehiessen.

Seeohren, auch Abalonen genannt, sind Schnecken, die in einer ohrenähnlichen Muschel aus Perlmutt leben. Das Schneckenfleisch ist in Asien beliebt, das Perlmutt aus der Muschel findet in der Schmuckherstelung Verwendung.

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