Schutzausrüstung an Rettungsteams verteilt Skip to content

Schutzausrüstung an Rettungsteams verteilt

Rettungsteams aus Regionen, wo eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Strassen wetterbedingt unbefahrbar sind oder wo der Anfahrtsweg für Krankenwagen lang ist, sind mit Schutzausrüstung ausgestattet worden, darunter Handschuhe, Mundschutz und Überziehkittel, berichtet RÚV.

Die Teams wurden auch in Einheiten unterteilt, zwischen denen es keinen physischen Kontakt geben soll, jede Einheit benutzt ausschliesslich ein bestimmtes Fahrzeug, und natürlich wird alles desinfiziert.

Aus dem Einsatzbericht ging gestern hervor, dass die Retter Leuten hatten beistehen müssen, die entweder unter dem Verdacht standen, mit COVID-19 angesteckt zu sein, oder sogar daran erkrankt waren. Meist waren es Leute auf dem Weg in die Quarantäne, die bei schlechtem Wetter steckengeblieben waren. In einem anderen Fall musste ein Patient in die Isolierung ins Krankenhaus gebracht werden, doch dieser Vorfall wurde nach Aussage von Landsbjörg dann doch anders gelöst, weil es zu dem Zeitpunkt bei den Rettern noch keine Schutzkleidung hab.

Guðbrandur Örn Arnason von Landsbjörg weist darauf hin, dass immer noch tiefster Winter herrsche, daher müsse man damit rechnen, Schutzkleidung benutzen zu müssen, weil Leute auf dem Weg in die Quarantäne in Schwierigkeiten geraten, oder weil man auch Krankentransporte mitbediene.

Bislang hat noch kein Mitglied der Rettungsorganisation nach einem Einsatz in Quarantäne gehen müssen. Im Nordwesten befindet sich jedoch ein ganzees Team in vorläufiger Quarantäne, nachdem der Verdacht einer Infektion in der Region aufgekommen war. Die Rettungseinheit wird jedoch in dringenden Fällen zum Einsatz ausrücken.

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