Schleppnetzfang wird im Borgarfjörður eystra verboten Skip to content
Photo: Golli. .

Schleppnetzfang wird im Borgarfjörður eystra verboten

Das Ausbringen eines Grundschleppnetzes ist in der als „Schrank“ bezeichneten Meeresregion bei Glettinganes innerhalb der 12 Seemeilenzone vor der Küste des Borgarfjörður eystra nicht mehr gestattet, eine entsprechende Verordnung hat die Ministerin für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, Svandís Svavarsdóttir heute unterzeichnet. Damit soll die Fangmenge kleiner Fischerboote wie Ruderboote oder Leinenfangboote, erhöht werden.
In einer Mitteilung des Ministeriums heisst es, die Sperrung für andere Schiffe gelte von Juli bis Dezember, und während dieser Zeit sei der Fischfang mit Grundschleppnetzen in einem Gebiet von sechs bis 12 Meilen ausserhalb von Glettingarnes, dem südlichen Teil des Skápur, verboten.
Zuvor hatte die Gemeindeleitung des Borgarfjörður eystra sich an das Ministerium gewendet und darum gebeten, eine Sperrung des Gebietes für den Schleppnetzfang zu bewirken.

Zur Vorbereitung der Verordnung hatte das Ministerium Daten der Fischereibehörde herangezogen, die zeigen, dass durch die Sperrung damit gerechnet werden darf, dass sich der Fang kleinerer Boote bedeutend erhöhen werde. Für grössere Trawler in dem Gebiet habe die Aussperrung kaum oder keine Auswirkungen.
Das Anliegen der Gemeinde stammt aus dem November 2020 und wurde damit begründet, dass der Schleppnetzfang grosser Trawler die Kernaktivitäten einer fragilen Siedlung bedrohe.
Ministerin Svandís Svavarsdóttir ist erst seit vergangenem September im Amt und hat seitdem bereits mehrere heisse Eisen in Landwirtschaft und Fischerei angefasst.

 

 

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