Schaf- und Pferdeabtrieb nur für Bauern, Ausnahmegenehmigung beantragt Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

Schaf- und Pferdeabtrieb nur für Bauern, Ausnahmegenehmigung beantragt

Der mit dem Schafabtrieb betraute Bergrat im Borgarbyggð in Westisland hat um eine Ausnahmegenehmigung zum Versammlungsverbot beim diesjährigen “réttir” ersucht, berichtet RÚV. Das Gremium möchte, dass 150 Personen statt der zur Zeit 100 Personen beim Schafesortieren erlaubt werden.

In seinem Brief argumentiert der Rat, eine Erhöhung der Personenzahl beim Sortieren würden den Prozess beschleunigen und damit zum Tierwohl beitragen.

Auch die Schaf- und Pferdeabtriebe sind von den derzeit gültigen Versammlungsbeschränkungen betroffen. Die Schafzüchtervereine haben in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, dem Gemeinden und dem Zivilschutz Regeln ausgearbeitet, nach denen verfahren werden muss.

Um die Personenzahl von 100 einhalten zu können, sind Gäste, Zuschauer und freiwillige Helfer in diesem Jahr nicht zugelassen, weder in den Bergen, noch auf dem Heimweg oder am Sammelpferch. Auch Alkohol soll unbedingt zuhause gelassen werden. Alle Beteiligten müsssen zudem die Tracking App C 19 herunterladen, und die üblichen Seuchenschutzmassnahmen einhalten, wie Hände desinfizieren, sowie sich an die Zweimeterregel halten – in Schafsprache heisst sie “Zweischafregel”.

An den Schafspferchen werden Torsteher aufgestellt, die eine Namensliste dabeihaben und nur die Personen in den Pferch lassen, die aufgeführt sind. Jeder ortsansässig gemeldete Schafhalter bekommt eine anhand seiner Tiere ausgerechnete Personenzahl zugeteilt, die ihm beim Sortieren helfen darf. Weitere Personen werden nicht zugelassen.

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