Reykjavíker Stadtangestellte treten in Streik Skip to content

Reykjavíker Stadtangestellte treten in Streik

Mehr als 1800 Beschäftigte der Stadt Reykjavík, die Mitglied in der Gewerkschaft Efling sind, werden heute zwischen 12.30 Uhr und Mitternacht streiken. Ein Grossteil dieser Beschäftigten arbeitet im Schulsystem, die meisten in Grundschulen und Kindergärten. Dort schliessen die Türen früher und die Kinder werden nach Hause geschickt. Auch die Müllabfuhr, der Schneeräumdienst und der Wohlfahrtsdienst der Hauptstadt sind betroffen.

Die Tarifverhandlungen zwischen Stadt und Gewerkschaft waren auch beim gestrigen letzten Treffen ergebnislos verlaufen. Wie Efling-Chef Viðar Þorsteinsson RÚV sagte, sei von der Stadt nichts gekommen, welches eine Verhandlungsbasis geschaffen hätte.

Die Gewerkschaftsmitglieder hatten mit überwältigender Mehrheit für einen Streik gestimmt, 95,5 Prozent der Stimmen sprachen sich für Streikmassnahmen im Februar aus. Die Wahlbeteiligung hatte mit 60 Prozent relativ hoch gelegen.

Für Dienstleistungen in der Wohlfahrt sind Ausnahmeregelungen gewährt worden, sie gelten etwa für einige Pflegeheime, Wohneinheiten für Alte und Behinderte und für Grossküchen, die diese Gruppen bekochen.

Der heutige Streik ist der erste von fünf Streiktagen:

Dienstag 4. Februar, 12.30 Uhr bis 23.59 Uhr

Dienstag, 6. Februar, 12.01 Uhr bis 23.59 Uhr

Dienstag, 11. Febraur, 12.30 Uhr bis 23.59 Uhr

Mittwoch, 12. Februar, 12.01 Uhr bis 23.59 Uhr

Donnerstag, 13. Februar, 12.01 Uhr bis 23.59 Uhr

Gewerkschaftsmitglieder, die für die Stadt Reykjavík arbeiten, werden ab Montag den 17. Februar ab 12 Uhr unbefristet streiken, falls vorher nicht eine tarifliche Einigung erzielt wird.

 

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