Reykjavík: Bitte keine Enten am Tjörnin füttern Skip to content
Tjörnin Reykjavík Pond
Photo: Golli. A child feeds the birds at Tjörnin.

Reykjavík: Bitte keine Enten am Tjörnin füttern

Die Stadt Reykjavík bittet Besucher, die Enten im Stadtsee Tjörnin in diesen Tagen nicht zu füttern, weil das Futter Möwen anlockt, die eine Gefahr für die Entenküken darstellen.

Entenküken in Lebensgefahr
In diesen Tagen ist die Brutsaison an dem Innenstadtsee in vollem Gange und die ersten Küken sind geschlüpft. Daher sollte man das Füttern jetzt unterlassen, denn es besteht Gefahr, dass dieses Futter Möwen anlockt, die bei der Landung lieber Küken fressen als Brot.
In einer Mitteilung der Stadt heisst es, dass die Vögel den Sommer über genug Futter im See finden, eine Fütterung ist daher vollkommen unnötig. Das Überleben der Entenküken hängt von der Futterverfügbarkeit ab, und davon, wieviele Möwen den See besuchen. Die sind das ganze Jahr über häufige Gäste, und im Gegensatz zu Enten sind Möwen jedoch Raubvögel mit einer besonderen Vorliebe für Küken.

Ökologisches Problem
Ständiges Brot füttern kann auch dazu führen dass der See umkippt, weil es durch den hohen Vogelbesatz und das künstliche Futter zu einem Nährstoffungleichgewicht kommt. Starkes Algenwachstum vermindert dann das Nahrungsangebot, und auch das trifft am Ende vor allem die Küken als schwächstes Glied.
Bis zum Herbst hin sollten keine Vögel mehr gefüttert werden. Wenn es zum Winter hin wieder kälter wird, empfiehlt die Stadt, statt Brot lieber Saaten, Körner, Salate und gekochten Reis als ökologischere und gesündere Alternative für die Enten zu wählen.

 

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