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Reykjanesausbruch: Vulkan mit Öffnungszeiten

Der Vulkanausbruch in den Geldingadalir hat an diesem Wochenende die gleichen “Öffnungszeiten” wie in den vergangenen Tagen. Das Gebiet wird von der Polizei und Freiwilligen der regionalen Rettungsmannschaft von 12 Uhr bis Mitternacht überwacht. Ab 21 Uhr wird das Gebiet für den Zugang gesperrt, um 23 Uhr wird es von Besuchern geräumt.
Für den heutigen Tag sieht die Wettervorhersage Wind von 13 bis 18 m/s voher. Die Gasverschmutzung zieht nach Nordosten über das Hauptsstadtgebiet.

Die isländische Polizei weist darauf hin, dass sich zwischen Mitternacht und Mittag keine Einsatzkräfte im Gelände aufhalten, um Gasbelastung zu messen oder bei Unfällen Hilfe zu leisten.
Das Vulkangebiet ist gefährlich, nicht nur wegen der schlechten Atemluftqualität. Auch die Wanderwege sind schwer begehbar. Während der Öffnungszeiten kann das Gelände jederzeit und ohne Vorwarnung gesperrt und geräumt werden. Das Gefahrengebiet ist auf einer Karte eingezeichnet, die man auf der Webseite des Meteorologischen Institutes findet.
Das Gelände ist nicht für kleine Kinder geeignet, weil die sich aufgrund ihrer geringen Grösse näher am Boden befinden und den giftigen Gasen ausgesetzt sind. Für den Besuch sind gute Wanderschuhe und geeignete Outdoorkleidung notwendig.

Neue Wanderwege und Ranger für den Dauerbetrieb
Inzwischen ist mit Arbeiten an einem neuen, sicheren Wanderwegenetz begonnen worden, um die von Besuchern schwer beschädigte Natur zu entlasten, auch eine Stromleitung soll verlegt werden, ausserdem wird die Netzanbindung verbessert. Auch die Freiwilligen des Rettungsteams aus Grindavík sollen von ihrem Dienst abgelöst werden, weil sie RÚV zufolge nicht ständig vor Ort sein können. Am Dienstag hatten die Wachthabenden von ihrem Platz gerufen werden müssen, weil ein Schiff vor der Küste von Grindavík gestrandet war.

Die Stadt Grindavík hatte Sommerjobs ausgeschrieben, ein Teil dieser Leute soll den Einsatz im Ausbruchsgebiet übernehmen. Auch der Einsatz von Naionalparkrangern ist im Gespräch, die Besucher aufklären, den Zugang steuern und für Sicherheit in der Region sorgen.

 

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