Reisende mit britischer Virusmutation "unter der Lupe" Skip to content
Covid 19 Þríeykið
Photo: Covid 19 Þríeykið.

Reisende mit britischer Virusmutation “unter der Lupe”

Einreisende aus Grossbritannien, bei denen an der isländischen Grenze die sogenannte “britische” Virusmutation gefunden wird, müssen mit strengeren Kontrollen während ihrer auf das Ergebnis folgenden Quarantäne rechnen. Das kündigte Islands Chefepidemiologe Þórólfur Guðnason bei der heutigen COVID-Pressekonferenz an.

Die Virusmutation war in Grossbritannien vor ein paar Wochen das erste Mal aufgetreten, sie gilt als 70 mal ansteckender als bislang bekannte Mutationen. Bislang sind 17 Personen in Island positiv auf die Virusmutation getestet worden, 16 wurden an der Grenze gefunden, eine Person befand sich bereits im Land, stand jedoch in näherem Kontakt zu einer an der Grenze diagnostizierten Person.

Zusammen mit den Rückverfolgungsteams würden die Kontrollen der aus Grossbritannien einreisenden Personen nun ausgebaut.
“Wir versuchen, mehr zu kontrollieren, den Personen, die an der Grenze auf das Virus positiv getestet werden, detaillierte Informationen zu geben und ihr Befinden besser als vorher zu überwachen. Wir haben die quasi unter der Lupe,” erklärte Þórólfur.

Das isländische Aussenministerium hatte gestern auf seiner Facebookseite eine Reisewarnung für Grossbritannien veröffentlicht. Durch die Einreiseverbote für Briten in vielen europäischen Ländern kann es auch im Stopover-Verkehr zu Verzögerungen und unfreiwilligen Aufenthalten kommen.

In Island bleiben die Zahlen auch weiterhin erfreulich niedrig. Gestern wurden 10 neue Fälle im Land diagnostizert, sechs davon waren bereits in Quarantäne. In stationärer Behandlung befinden sich 23 Personen. Über die Feiertage wurden 35 positive Fälle gefunden, die meisten davon bereits in Quarantäne, allerdings sind zwischen den Jahren weniger Proben genommen worden. Die proportional meisten Fälle tauchten an der Grenze auf, was niemanden verwundert, wenn man die rasante Pandemientwicklung im Ausland und das Reiseverhalten zu Weihnachten betrachtet.

Þórólfur zeigte sich zuversichtlich, bei anhaltendem Trend am 12. Januar die Beschränkungen für die Bürger im Land vorsichtig lockern zu können.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter