Reihenuntersuchung wegen Tuberkulose in Reykjavík Skip to content
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Photo: Landspítali- Fólk.

Reihenuntersuchung wegen Tuberkulose in Reykjavík

In diesem Jahr ist bei einigen in Island ansässigen Personen Tuberkulose diagnostiziert worden, daher hat das Reykjavíker Gesundheitszentrum eine Gruppe von Einwohnern zum Reihentest gebeten. Nach Angaben der Bezirksepidemiologin besteht aber kein Grund zur Besorgnis, weil Tuberkulose nicht besonders ansteckend ist, berichtet Vísir.

Der Reykjavíker Bezirksepidemiologin Sigríður Dóra Magnúsdóttir liegen weder Angaben über die Anzahl der Erkrankten vor, noch ob zwischen ihnen eine Verbindung besteht. Man gehe jedoch davon aus, dass die Krankheit nicht von Auslandsreisen mitgebracht worden sei.
Die Reihenuntersuchung auf Tbc erfolgt mit Hauttest und Röntgenbild der Lunge. Derzeit arbeiten die Gesundheitsbehörden eine Untersuchungsroutine aus und kartieren das nähere Umfeld der betroffenen Gruppe.

Jedes Jahr wird bei um die 10 Personen in Island Tuberkulose festgestellt. Oft kommt die Diagnose erst in einem späteren Krankheitsstadium, weil die Mediziner sich nicht mehr an Tuberkulose erinnern. Zu Beginn des 20. Jahrhundert hatte sie in Island noch bis zu 100 Todesopfer pro Jahr gefordert, die meisten starben in den 30ger Jahren an der Krankheit.
Die Tuberkuloseerreger dringen in die Lunge ein und verursachen Husten, Schmerzen und blutigen Auswurf. Klassische Symptome sind Mattheit, Gewichtsverlust, Fieber, Nachtschweiss und Appetitlosigkeit. Die Tuberkulose ist medikamentös behandelbar.

 

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