Regionale Produkte auf Rädern im Westen unterwegs Skip to content
Photo: Háafell goat. Dagmar Trodler.

Regionale Produkte auf Rädern im Westen unterwegs

Die Einwohner des Westlandes müssen sich an diesem stürmischen Wochenende keine Sorgen um einen leeren Kühlschrank machen, denn heute und morgen ist in der Region ein Transporter mit Lebensmitteln und Delikatessen aus der Region unterwegs. Damit soll vermieden werden, dass sich zuviele Leute an einem Ort treffen, berichtet Vísir.

Der Gemeindebund des Westlandes hat diese Aktion zusammen mit Produzenten aus der Region auf die Beine gestellt, die unter normalen Bedingungen am Wochenende einen Food-Markt in Hvanneyri beschickt hätten. Die seit heute geltenden strengeren COVID-Regeln verhinderten eine Durchführung des Marktes. Die Organisatoren waren um eine Alternatividee jedoch nicht verlegen: der Markt wurde kurzerhand in den Transporter verlegt und fährt nun eine zuvor angekündigte Strecke ab. Heute hält das Fahrzeug in Hellissandur und an der Nordküste von Snæfellsnes, morgen geht es nach Búðardalur, später dann in den Borgarfjörður und hinunter nach Akranes. Hier gibt’s die Route:

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Margrét Björk Björnsdóttir, die Fachleiterin des Marktingbüros Westisland, hat die Aktion mitgeplant.
“Ja, das war eine dieser verrückten Ideen, die man bekommt, wenn man nicht bereit ist, aufzugeben. Das macht viel Spass, für die Kleinproduzenten zu arbeiten und zu versuchen, diese ganze Arbeit voranzutreiben, die hier im Westland überall im Gange ist, und wo Leute in der Region ihre eigenen Lebensmittel produzieren,” sagt Margrét Björk.
Der Transporter steckt bis unters Dach voller Leckereien, wie Fleisch, Erzeugnisse aus der Ziegenzucht, Forellen, Gemüse, Milchprodukte, Marmeladen und vieles mehr.

“Wir halten pünktlich an den Haltestellen und da können die Leute kommen, und wir haben hier diesen Markt auf Rädern, wo man Waren von den beteiligten Produzenten einkaufen kann. Ich möchte die Leute ermuntern, mitzumachen und “Isländisch, tragen wir es weiter”, das ist genau was wir brauchen. Wir müssen das Ruder herumreissen und unseren Nachbarn unterstützen, und in der Region einkaufen, ob das nun vor Weihnachten ist oder an allen Tagen, weil das für uns eine grosse Rolle spielt, sodass wir hier alle zufrieden in diesem Land leben können,” erklärt Margrét Björk.

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