Ómar Ragnarsson erhält 13. Umweltpreis Skip to content
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Photo: Stjórnarráð Íslands.

Ómar Ragnarsson erhält 13. Umweltpreis

Der Journalist und Umweltschützer Ómar Ragnarsson hat am vergangenen Freitag den 13. Naturschutzpreis verliehen bekommen. Der Preis wurde durch Energie- und Umweltminister Guðlaugur Þór Þorðarsson überreicht.

Ómar ist den Landsleuten nicht nur als Journalist und Entertainer bekannt, auch seine Arbeit für Islands Umwelt hat eine lange Geschichte. Unter anderem hatte er seinerzeit einen Protestmarsch gegen das umstrittene Kraftwerk Kárahnjúkarvirkjun organisiert und war im Alter von 75 Jahren mit einem E-Bike von Reykjavík nach Akureyri geradelt, um sich für die Energiewende starkzumachen. Im Protest gegen Bauprojekte im Lavagebiet Gálgahraun in Garðabær hat er sich von der Polizei medienwirksam abtransportieren lassen. Der begeisterte Hobbypilot lieferte eine mitreissende Berichterstattung über den Vulkanausbruch in der Holuhraun und war wohl der Erste, der Aufnahmen von Sandstürmen und einer fast leeren Talsperre am Kárahnjúkarvirkjun veröffentlichte.

Der Umweltminister hob Ómars Fähigkeit hervor, auf engagierte Weise Aufmerksamkeit für die Umwelt zu erregen.
“Islands Natur wäre so viel ärmer, wenn es nicht diese leidenschaftlichen Menschen gäbe, die bereit sind, alles für sie zu tun,” sagte Guðlaugur bei der Preisverleihung. “Wie so viele Isländer schätze ich mich glücklich, Ómar als Fenster zu etwas gehabt zu haben, was unglaublich wichtig ist, viele aber nicht sonderlich interessiert. Einzelne Personen machen einen Unterschied, und Ómar Ragnarsson ist ein klares Beispiel dafür. Wir werden niemals ermessen können, was er auf seine einzigartige Weise für die isländische Natur getan hat. Meine Generation und viele andere haben die Natur dank Ómar Ragnarsson kennengelernt. Dafür bin ich dankbar.”

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