OECD-Studie: Isländer vertrauen Mitmenschen mehr als ihrer Regierung Skip to content
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OECD-Studie: Isländer vertrauen Mitmenschen mehr als ihrer Regierung

Die Hälfte aller Isländer vertraut ihrer Regierung nur wenig oder gar nicht. Das ist das Ergebnis einer OECD-Studie zum Vertrauen von Bürgern in Institutionen. Island sitzt dort auf Platz drei der Staaten, in denen das Vertrauen zwischen den Umfragen am meisten gesunken ist.

Nur 36% aller Isländer vertrauen ihrer Landesregierung, das sind drei Prozent unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten. Bei der letzten Umfrage im Jahr 2021 hatten noch 50% der Isländer ihrer Regierung vertraut, damit ist die Regierung um 14% bei ihrer Bürgern abgesunken.

Das Vertrauen in andere Menschen hingegen liegt mit 82% erheblich höher als in anderen OECD-Ländern, ebenso in die staatlichen Schutzinstitutionen wie Polizei, Zivilschutz, sowie die freiwilligen Rettungsorganisationen. Das Vertrauen in die Medien ist seit 2021 um fast 20% gestiegen und liegt weit über dem OECD-Durchschnitt.

Verlierer beim Vertrauen sind die Justiz, Landesregierung und Gemeinden, sowie das isländische Parlament und die politischen Parteien, letzteren vertraut gerade mal ein Fünftel der Landsleute.
Die Studie kann man hier in englischer Sprache nachlesen.

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