Notunterkünfte für Betroffene der COVID-Krise Skip to content
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Photo: Golli.

Notunterkünfte für Betroffene der COVID-Krise

Die Stadt Reykjavík will eine Kurzzeitunterbringung für Personen schaffen, die ihr Zuhause aufgrund der COVIC-19 Krise verloren haben, berichtet Vísir. Der Service soll 24 Stunden erreichbar sein und über vier Monate laufen.
Die Initiative wird vom Sozialministerium mit etwa 85 Mio ISK (546.000 EUR) finanziert. Aus dem Ministerium verlautete, die Anzahl der Personen, die Hilfe bei der Unterbringung benötigen, sei angestiegen.

“Das sind Leute, die sich im Ausland aufgehalten haben, bei Verwandten oder Freunden, oder die in anderen Kurzzeitunterbringungen gelebt haben und jetzt durch COVID-19 in finanziellen und Wohnschwierigkeiten sind, etwa bedingt durch ein Ansteckungsrisiko in ihrer momentanen Bleibe, oder Leute, die in Quarantäne müssen und dann ihre Wohnung verlieren … diese Situationen können ganz schnell entstehen und brauchen schnelle Abhilfe.”

Die Notfallunterbringung soll Leuten ungeachtet ihres Wohnsitzes gestellt werden. “Der Service soll die jeweilige Person mit einem Sozialarbeiter aus der Gemeinde in Kontakt bringen, wo sie derzeit gemeldet ist,” hiess es in der Mitteilung des Ministeriums. “Aber sie dürfen in der Kurzzeitunterbringung bleiben, bis ihr Fall in der Gemeinde gelöst ist, in der sie leben.”
Ähnliche Massnahmen sind auch in Akureyri im Gespräch, doch bislang sind noch keine Taten gefolgt.

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