Neuer Versuch für IKEAs Weihnachtsziege Skip to content
Photo: Screenshot, .

Neuer Versuch für IKEAs Weihnachtsziege

Ohne weitere Zwischenfälle ist Anfang dieser Woche die traditonelle Weihnachtsziege des blaugelben Möbelhauses auf dem Firmengelände errichtet worden, berichtet mbl.is. In den vergangenen Jahren hatte die vom Schicksal verfluchte Strohfigur rund um die Uhr bewacht werden müssen, weil inzwischen eher die Frage ist, wann sie in Flammen aufgeht, und nicht, ob sie brennt.

Die Weihnachtsziege geht auf eine Yule-Strohfigur zurück, die im Jahr 1966 im schwedischen Gävle geschaffen wurde. Das Möbelhaus IKEA in Island übernahm die Tradition im Jahr 2009. Doch weder die schwedische Originalfigur noch ihre isländische Schwester waren in der Vergangenheit von Glück gesegnet gewesen. Die Ziege in Gävle ist bis heute 37 Mal verbrant oder beschädigt worden.

Auch die isländische Weihnachtsziege in Garðarbær hat so einige pyromanische Experimente hinter sich. Dreimal war es den Brandstiftern gelungen, sie komplett niederzubrennen (201, 2012 und 2016). Im Jahr 2015 schien es Teil einer Serie zu sein, als sie durch einen Kurzschluss in der Beleuchtung Feuer fing und abbrannte.
Doch auch in den feuerlosen Jahren war es ihr nicht viel besser ergangen, in mehr als einem Winter wurde sie von Sturmböen zu Boden geworfen.
Im letzten Jahr hatte ein Facebook-Aufruf an die Massen, die Ziege gemeinsam niederzubrennen, dazu geführt, dass IKEA seine Strohfigur rund um die Uhr bewachte.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie es der Ziege im Corona-Jahr ergehen wird. Das Jahr 2020 ist möglicherweise nicht gerade ein Brunnen für Optimismus, aber vielleicht kommt die Weihnachtsbotin ja auch in den Genuss des social distancing und darf das Weihnachtsfest unbehelligt erleben.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter

Recommended Posts