Neuer COVID-19 Cluster geht auf Quarantänebruch zurück Skip to content
COVID-19 samples
Photo: A screenshot from RÚV.

Neuer COVID-19 Cluster geht auf Quarantänebruch zurück

Eine COVID-19 Infektion im Reykjavíker Kindergarten Jörfi am Freitag kann zweifelsfrei auf einen Quarantänebruch nach der Einreise ins Land zurückverfolgt werden, bestätigte der Leiter des isländischen Zivilschutzes der Polizei, Víðir Reynisson heute.
Die meisten der 13 Infizierten stehen in Zusammenhang mit dem Kindergartenfall. Bis zum kommenden Freitag befinden sich alle Mitarbeiter, alle Kinder und sämtliche Familienmitglieder des jeweiligen Haushaltes in Quarantäne. Anders als in vorherigen Fällen gibt es diesmal keine Ausnahme, beispielsweise für Elternteile.

“Wir kennen die Herkunft dieser Ansteckung, und auch die Ergebnisse der Virusbestimmung liegen vor, und wir wissen, dass das auf eine Infektion an der Grenze zurückgeht,” erklärte Víðir. “Wir bekommen immer bessere Sicht auf diesen Zusammenhang, wir sehen eine direkte Verbindung zu einem Quarantänebruch an der Grenze.”

Gestern wurden 13 Infektionen nachgewiesen, acht von ihnen befanden sich ausserhalb der Quarantäne, allerdings hatte Víðir dem Fréttablaðið gegenüber bemerkt, dass sich eigentlich alle ausserhalb der Quarantäne befunden hätten, weil sie zum Teil nur eine Stunde isoliert waren, bevor das positive Ergebnis dann vorlag. Er bezeichnete den Fall als Rückschlag. Ein Ende sei noch nicht abzusehen. Die Behörden gehen davon aus dass sich die Zahl der Personen in Quarantäne in den kommenden Tagen erhöhen wird.

Er forderte alle Personen die mit Mitarbeitern oder Kindern des Kindergartens Jörfi in Hæðargarði (108 Reykjavík) in Kontakt gekommen sind auf, sich zum Test zu begeben. Auch die Anwohner des Viertels sollten sich unbedingt testen lassen.

Ebenfalls am Freitag und heute hatten an sich die 100 Mitarbeiter des Lebensmittelverarbeiters Íslensk Sjávarfangs testen lassen müssen, nachdem am 16. April zwei Mitarbeiter positiv auf das COVID-19 auslösende Virus getestet worden waren. 20 Mitarbeiter mussten in Quarantäne geschickt werden.

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