Neue Wasserleitung für Westmännerinseln mit staatlichem Zuschuss Skip to content
Photo: Westman Islands.

Neue Wasserleitung für Westmännerinseln mit staatlichem Zuschuss

Gestern haben Staat und die Kommune der Westmännerinseln eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der der Staatshaushalt sich an der Verlegung einer neuen Wasserleitung auf die Inseln finanziell beteiligt. Bislang gibt es nur eine Wasserleitung, die Frischwasser vom Festland nach Heimaey pumpt. Doch ist die in die Jahre gekommen und reparaturbedürftig. Nun steht die Verlegung einer neuen Leitung an, um die Sicherheit der Inselbewohner zu gewährleisten.

Bürgermeisterin Íris Róbertsdóttir sagt, die staatliche Unterstützung habe eine grosse Bedeutung. “Das ist eine Zivilschutzoperation. Das ist ein grosser Schritt, eine neue Wasserleitung zu verlegen und den Leuten auf den Westmännerinseln entgegenzukommen.” Dabei gehe es darum, sicherzustellen, dass es auf der Insel nicht zu einer Notlage der öffentlichen Sicherheit komme.
Auf den Westmännerinseln gibt es kein Trinkwasser, das für die Versorgung der Bevölkerung genutzt werden kann, das gesamte Wasser muss vom Festland herübergepumpt werden.

Der Staat will bis zu 80% der Kosten tragen, die die veranschlagte Gesamtsumme von 1,2 Mrd. ISK übersteigen, jedoch nicht mehr als 800 Mio. ISK. Dieser staatliche Zuschuss war seit etwa einem Jahr geprüft worden. Infrastrukturminister Sigurður Ingi Jóhannsson sagte RÚV gegenüber: “Natürlich sind die Gemeinden für die Wasserversorgung von Bewohnern und Unternehmen verantwortlich, aber am Ende wird dann der Staat mit einer Unterstützung von etwa 80% der Mehrkosten dazukommen.”

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