Mückenplage am Mückensee Skip to content
Photo: Mývatn lake. .

Mückenplage am Mückensee

Zur Zeit gibt es am Mývatn extrem viele Kriebelmücken, und Leute, die auf die Bisse des Insekts empfindlich reagieren, sollten entsprechend vorsorgen, berichtet RÚV. Ein Einheimischer sagt, soviel Mücken habe er lange nicht mehr erlebt.
Ein guter Massstab darüber, wieviele Mücken unterwegs sind, hat Bauer Ingólfur Jónasson auf Helluvað im Mývatnssveit gefunden: wenn sie sich auf dem Fensterbrett stapeln, sind es richtig viele. Soviele wie in diesem Jahr habe er lange nicht mehr gesehen.

“Ich hab an jenem Abend einen gesehen, der war am Schafe treiben und trug einen blauen Arbeitsanzug, aber der Anzug war schwarz, da sass eine dicke Lage Mücken auf dem Anzug,” erzählt Ingólfur.
Die Kriebelmücke, oder wie sie in Island genannt wird, Mückenwolf (mývargur), ist aggressiv und beisst Mensch und Tier, weil sie Blut benötigt, um ihre Eier zu legen. Ein Einheimischer hatte gestern nach dem Grasschnitt fürs Heumachen die Nase voll, soviele Mücken hatten ihn gebissen, ein anderer meint, die Lage sei ernst im Tale, wenn Eingeborene anfingen, ihre Mückennetze hervorzuholen.

Ingólfur sagt, der Mückenwolf verbreite sich rasend schnell. Zunächst sässe das Insekt auf den Zaunpfosten am Fluss, am nächsten Tag sei es bereits überall. Vor allem im Reykjahlíð gebe es eine Mückenplage “weil als die unterwegs waren, hatten wir Westwind, und da verbreiten sie sich noch viel mehr.”
Die Einheimischen hätten sicher Antikörper gegen die Bisse, er selber bemerke sie kaum noch, weil er das seit Kindertagen gewöhnt sei.

Für Leute, die die Mückenbisse nicht kennen, könne das jedoch schmerzhaft ausgehen, denen könne man nur raten, sich an solchen Tagen einfach im Haus aufzuhalten. Das seien nämlich Traumbedingungen für den “geflügelten Wolf”, kaum Wind und leichter Nieselregen, da sei er am aggressivsten, weiss Bauer Ingólfur.

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