Longdawn-Unfall: Alkohol und Drogen im Blut gefunden Skip to content
Photo: Screenshot.

Longdawn-Unfall: Alkohol und Drogen im Blut gefunden

Alkohol, THC und Benzodiazipine sind beim Steuermann eines ausländischen Frachtschiffs gefunden worden, der wegen des Verdachts, Mitte Mai den Küstenkutter Hadda zum Kentern gebracht zu haben, das Land nicht verlassen darf. Dies ist einem Urteil des Landgerichtes zu entnehmen. Das Gericht hat das Reiseverbot des Verdächtigen bis zum 13. Juni bestätigt.

Der Polizeidirektor von Suðurnes, Úlfar Lúðvíksson, sagte RÚV gegenüber, auch der Kapitän unterliege einem Reiseverbot, er machte jedoch keine Angaben dazu, ob bei diesem ebenfalls Drogen oder Alkohol im Blut gefunden wurden.

In der Nacht zum 16. Mai war der Küstenkutter Hadda nordwestlich von Garðsskagi nach kieloben gekentert, der Fischer hatte buchstäblich in letzter Minute gerettet werden können. Schnell erhärtete sich der Verdacht, dass das in den gleichen Wassern fahrende ausländische Frachtschiff Longdawn den Kutter zum Kentern gebracht und danach Unfallflucht begangen hatte. Icelandreview hatte berichtet.

Die beiden Schiffsführer, Steuermann und Kapitän, waren am nächsten Tag verhaftet, dann wieder freigelassen worden und dürfen aber für die Dauer der Ermittlungen das Land nicht verlassen. Das Landgericht hatte bei beiden Verdächtigen eine hohe Fluchtgefahr befürchtet.
Im Gerichtstext heißt es, dass die Männer verdächtigt werden, vorsätzlich oder fahrlässig das Leben des Seemanns gefährdet und ihn dann sich selbst überlassen zu haben, ohne ihm zu helfen. Dies wird mit einer Freiheitsstrafe von bis zu acht Jahren geahndet.

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