Kolaportið zieht um - neue Halle gesucht Skip to content
Kolaportið
Photo: Karl Gunnarsson.

Kolaportið zieht um – neue Halle gesucht

In Reykjavík sucht die Stadtverwaltung nach einer neuen Räumlichkeit für den beliebten Flohmarkt Kolaportið. Der Flohmarkt, der nur an Wochenende öffnet, befindet sich seit rund 30 Jahren im Zollhaus am alten Hafen. Dort soll aber nun die isländische Kunsthochschule einziehen, die zur Zeit Gebäude in der ganzen Stadt nutzt, aber über kein eigenes Hauptgebäude verfügt.

Kolaportið war am 8. April 1989 im Parkhaus unter der isländischen Zentralbank auf dem Hügel Arnarhóll eröffnet worden. Der Name bedeutet Kohlenhof und weist auf die Geschichte des Ortes hin. Fünf Jahre später zog Kolaportið ins Zollhaus in der Tryggvagata um.
Am Donnerstag hatte der Statdtrat beschlossen, für den Flohmarkt einen neuen Platz zu suchen. Zur Zeit belegt der Flohmarkt 2250 Quadratmeter im Zollhaus, 1200 Quadratmeter gelten als Mindestplatzbedarf.

In einer Analyse für die Standortsuche wird der Wert solcher Märkte für die Gesellschaft betont, denn vor allem soziale Faktoren liessen Menschen öffentliche Märkte besuchen. Erfolgreiche Märkte seien Treffpunkte, an denen Menschen mit unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund zusammenkämen. Öffentliche Märkte müssten die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln, damit jeder etwas finden könne und sich willkommen fühle.

Auch für den Tourismus seien solche Märkte wichtig. Das Warenangebot müsse sich an verschiedene Gruppen richten und sowohl zuverlässig als auch unerwartet daherkommen, und die Standmiete müsse niedrig sein. Gesucht wird daher ein einladender, attraktiver Standort mit gutem Zugang und Anbindung für Marktbesucher wie Anbieter.

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