Kirchliches Hilfswerk ertrinkt in Anträgen um Weihnachtsunterstützung Skip to content
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Photo: Matur búð Bónus Hagkaup Nettó Krónan.

Kirchliches Hilfswerk ertrinkt in Anträgen um Weihnachtsunterstützung

Immer mehr Anfragen für eine finanzielle Weihnachtsunterstützung gehen beim Kirchlichen Hilfswerk ein, sagt eine Sozialarbeiterin der Organisation. Wegen der Preis- und Zinserhöhungen kann die Organisation aber das Guthaben auf Lebensmittelkarten nicht erhöhen, und wählt lieber, möglichst vielen Menschen zu helfen, berichtet RÚV.

Seit dem 21. November und bis zum 13. Dezember kann man auf der Webseite der Wohltätigkeitsorganisation Anträge stellen. Um die 200 Anträge für eine finanzielle Unterstützung vor dem Weihnachtsfest sind bislang beim Kirchlichen Hilfswerk eingegangen. Heute öffnet auch das Büro für Personen, die keinen Internetzugang haben.  Die Sozialarbeiterin Vilborg Oddsdóttir sagt, jeden Tag kämen neue Anträge hinzu. Im Dezember 2022 hatten 1800 Personen um finanzielle Hilfe gebeten, die Zahl dürfte in diesem Jahr noch höher liegen.
„Die Not ist wegen der Wohnraumkosten sehr gross. Die Leute haben einfach nichts zum leben, wenn fast das ganze Gehalt in den Wohnungsunterhalt fliesst.“

Finanzielle Mittel begrenzt
Vilborg erklärt, die Unterstützung werde wie im vergangenen Jahr in Form einer Geldkarte für Lebensmittel ausfallen, ausserdem gibt es Weihnachtsgeschenke für Kinder. Das Guthaben auf der Geldkarte sei allerdings nicht erhöht worden, weil so sehr viel mehr Leute eine solche Karten in diesem Jahr beantragen. So könne man allen eine Karte aushändigen, die Unterstützung beanspruchen dürfen.
„Wir finden das sehr schwer und es tut uns leid, dass wir das Guthaben nicht erhöhen können, so wie es im letzten Jahr vor Weihnachten der Fall war. Da konnten wir das Guthaben wegen der Inflation um 10% erhöhen.“
Man sehe eine solche Möglichkeit in diesem Jahr nicht, weil das Jahr an sich schon schwer gewesen sei. Man verfüge einfach nicht über genügend finanzielle Mittel, um allen zu helfen, die ein Anrecht darauf hätten. Es spiele keine Rolle, ob man der Erste in der Warteschlange sei, oder der 500. Allen werde geholfen, die Anspruch auf Hilfe hätten.

 

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