Island erklärt zum ersten Mal Alarmstufe wegen Flächenbrandgefahr Skip to content
forest brush fire
Photo: Almannavarnir.

Island erklärt zum ersten Mal Alarmstufe wegen Flächenbrandgefahr

Die isländischen Behörden haben zum ersten Mal überhaupt die Alarmstufe wegen erhöhter Flächenbrandgefahr für den Südwesten des Landes ausgerufen. Jegliches offene Feuer an freier Luft ist strikt untersagt. Die Warnstufe gilt für den Süden und Westen, vom Breiðafjörður bis zu den Eyjafjöll, in der Region hat es seit Wochen nicht geregnet, und auch für die kommenden Tage stehen keine Niederschläge bevor. Beinahe täglich hatten die Feuerwehren in den letzten Tagen ausrücken müssen, um Busch- und Waldbrände zu bekämpfen. Mindestens 35 Löscheinsätze wurden verzeichnet.

“Eine Alarmstufe des Zivilschutzes wird ausgerufen, wenn Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung besteht, wenn Umwelt oder Bevölkerung durch Elemente der Natur oder durch Menschen bedroht werden, jedoch nicht so ernsthaft wie in einer Krisensituation,” heisst es in einer Erklärung des Zivil- und Katastrophenschutzes. “Eine Alarmstufe ist Bestandteil von Abläufen in der Struktur des Zivilschutzes, um Kommunikations- und Informationsfluss zwischen Einsatzkräften und der Öffentlichkeit sicherzustellen.”
Es ist zur Zeit so trocken, dass der kleinste Funken einen Brand auslösen kann. Zuwiderhandlungen und Zündeleien werden hart bestraft.

Dies sind die Regeln:
– Kein offenes Feuer, weder drinnen noch draussen (keine offenen Kamine, Grills, Feuerwerke, Lagerfeuer etc)
– Keine Einmalgrills oder normale Grills
– Fluchtwege bei Sommerhäusern sicherstellen
– Feuerschutz und Fluchtplan der Unterkunft sicherstellen
– Keine Geräte benutzen, die heiss werden könnten oder Funken versprühen
– Entflammbares Material von Gebäuden entfernen, das gilt vor allem für Gasflaschen
– Vegetation rund um das Haus wässern, wenn diese vertrocknet ist

Jeder der ein Feuer entdeckt, muss sofort die Notrufhotline 112 anrufen.

 

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