Isländischer Müll zur Verbrennung nach Schweden Skip to content
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Photo: Sorpa – rusl – drasl Gufunes Álfsnes.

Isländischer Müll zur Verbrennung nach Schweden

Die Unternehmensleitung des Müllverwerters SORPA verhandelt derzeit mit der schwedischen Stena Recycling AB über den Export von verbrennbarem Müll aus Reykjavík nach Schweden. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Müll ab dem Herbst dann zur Verbrennung exportiert werden.
Damit kann isländischer Müll dann in Schweden zur Energiegewinnung genutzt werden, statt in Island auf Deponien zu landen. Schätzungen zufolge könnten jährlich um die 43.000 Tonnen Müll der Verbrennung im Ausland zugeführt werden.

Stenas Angebot lag um 35% unter dem Kostenplan der SORPA, das dürfte sich dann auch auf die Gebühren für den Verbraucher auswirken. Der Export des verbrennbaren Mülls führt dann schon in diesem Jahr voraussichtlich zu einem Rückgang von 65% der Müllmenge in der Sammelstation Álfsnes, im Vergleich zum Vorjahr. Einer Mitteilung der SORPA zufolge wird der anvisierte Export auch die Müllansammlung im ganzen Land mindern und die Müllprobleme auf kommunaler Ebene etwas erleichtern.

Müll war erst kürzlich in die Schlagzeilen geraten, nachdem bekannt geworden war, dass die Tetrapaks für Milchprodukte schon seit Jahren zur Verbrennung ins Ausland geschickt werden, obwohl sie eigentlich im Inland hätten recycled werden sollen.

 

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