Isländische Polizistinnen lassen bei Arbeitstrip in Polen für sich strippen Skip to content
Metropolitan Police
Photo: Golli.

Isländische Polizistinnen lassen bei Arbeitstrip in Polen für sich strippen

Drei Polizistinnen der Reykjavíker Hauptstadtwache haben während eines Arbeitsaufenthaltes in Polen die Dienste eines männlichen Strippers gegen Bezahlung in Anspruch genommen, berichtet RÚV. Die Damen hatten an einem Kurs über Hasskriminalität und Extremismus teilgenommen, ausserdem war ein Besuch in Auschwitz Teil der Veranstaltung. Reykjavíks Polizeichefin Halla Bergþóra Björnsdóttir weigerte sich, der Öffentlichkeit mitzuteilen, ob sich die drei Damen noch im Polizeidienst befinden.

Quellen von RÚV zufolge hatte sich der Vorfall kurz nach Ende der Veranstaltung zugetragen. Die Polizistinnen wechselten das Hotel, und der männliche Stripper sass bei ihnen im Taxi. Sein anschliessender Strip wurde bildlich festgehalten und an Arbeitskollegen geschickt.
An dem Kurs hatten rund 100 isländische Polizisten teilgenommen, etwa 15% der gesamten Belegschaft, sowie einige Anwälte.

Polizeichefin Halla Bergþóra Björnsdóttir gab an, das Verhalten der Polizistinnen werde geprüft, man behandle es als ernsten Vorfall. Sie weigerte sich allerdings, Angaben dazu zu machen, ob sich die drei Frauen noch im Polizeidienst befinden, oder bereits suspendiert wurden und begründete das mit Regeln zum Persönlichkeitsschutz.
In einem Interview mit Rás 1 betonte die Anwältin und ehemalige Parlamentsabgeordnete Helga Vala Helgadóttir, wie wichtig es sei, den Vorfall zu untersuchen. “Wer war die Person, die gekauft wurde? Was ist der Hintergrund dieser Person? Wir wissen, wer solche Jobs draussen in der Welt übernimmt, das sind häufig Opfer von Menschenhandel.”

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