Isländische Landwirte haben mehr Stress und Depressionen Skip to content
Photo: Lögreglan á Norðurlandi eystra/Facebook. Landslides and flooding at Björg farmstead, Northeast Iceland, on October 3, 2021.

Isländische Landwirte haben mehr Stress und Depressionen

Eine gerade veröffentlichte Studie, die die Universität von Akureyri für das Amt für Regionalentwicklung angefertigt hat, weist darauf hin, dass isländische Landwirte mehr Anzeichen von Stress, Angstzuständen und Depressionen zeigen als durchschnittliche Isländer.
Die Studie basiert auf einer Onlinebefragung, und die Ergebnisse waren mit den Resultaten einer Befragung durch das Gesundheitsamt im Jahr 2022 verglichen worden, bei der diese Symptome in Isländern generell untersucht worden waren.
Aus der neuen Studie geht hervor, dass Depression und Stress bei Landwirten hervorstechen, selbst wenn sie mit anderen Isländern auf dem Arbeitsmarkt verglichen werden.

Der Studie nach gibt es auch Hinweise, dass Landwirte, die einen Berufswechsel oder Umzug planen, mehr Depression, Stress und Angstzustände erleben. Alledings sollte hier festgehalten werden dass die relativ kleine Anzahl an Personen, die den Fragbogen beantworteten, keine verlässliche statistische Grundlage dafür bildet, wie gross der Unterschied zwischen den Umzugswilligen und denen, die solche Pläne nicht hegen, eigentlich ist.

Hauptfaktor bei den Ergebnissen war die Arbeitslast. Ein grosser Teil der Landwirte glaubet, dass sie entweder sehr oft oder immer zuviel Arbeit haben. Gleichzeitig ist eine grosse Anzahl Befragter der Ansicht, sie müssten sehr schnell arbeiten.
Die Studie (in isländischer Sprache) kann hier eingesehen werden.

 

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