Isländer reisten weniger in diesem Sommer Skip to content
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Photo: Berglind Jóhannsdóttir.

Isländer reisten weniger in diesem Sommer

Isländer sind in diesem Jahr weniger im In- oder Ausland gereist als in den vergangenen Jahren. Während des Sommers 2022 hatten sich drei von fünf Einheimischen auf eine Auslandsreise begeben, in diesem Jahr waren es etwas weniger, und so wenig wie seit acht Jahren nicht mehr. Einzige Ausnahme bilden die COVID-Jahre, wo natürlich insgesamt weniger gereist wurde. Die Zahlen sind einer aktuellen Umfrage von Gallup zu entnehmen.

Noch vor drei Jahren war der internationale Reiseverkehr vollständig zum Erliegen gekommen, die Pandemie warf ihren Schatten auch auf das Jahr 2021. Trotz geringerer Reisezahlen ist mehr als die Hälfte der isländischen Bevölkerung dennoch im Sommer 2023 noch ins Ausland gereist.
Dabei waren vor allem Leute im Alter zwischen 40 und 60 Jahren auf Auslandsreisen. Hauptstadtbewohner reisten eher als Leute aus den ländlichen Regionen. Personen mit Universitätsabschlüssen und Leute mit einem höheren Familieneinkommen reisten mehr als Personen mit weniger Bildung und geringerem Einkommen.
Personen in der Altersgruppe 30 bis 39 Jahre blieben am ehesten zuhause, während Leute in der höchsten Einkommensgruppe am wahrscheinlichsten auf Auslandsreisen anzutreffen waren.

Zwei von drei der Befragten reisten in diesem Sommer im Inland, ein ähnliches Ergebnis wie letztes Jahr. Auch hier waren eher Hauptstadtbewohner anzutreffen, sowie Personen mit Universitätsabschluss und höherem Einkommen.
Im Durchschnitt verweilten die Reisenden 15 Nächte im Ausland und neun Nächte, wenn sie im Inland reisten.
Für die Umfrage waren zwischen dem 1. und 10. September 1697 Personen befragt worden, die Beteiligung hatte bei 50% gelegen.

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