Internetkabel quer durchs Hochland verlegt Skip to content
Photo: Kabelarbeiten, Screenshot RÚV.

Internetkabel quer durchs Hochland verlegt

Die Verlegung eines Lichtleitkabels quer durch das zentrale Hochland, welches vor drei Jahren in Reykholt im Biskupstungur begonnen worden war, geht gut voran. Wie das Magazin Landinn berichtet, hat die Mannschaft mit ihren schweren Maschinen inzwischen den Skagafjörður erreicht.
Zum vergangenen Sommer hin war man in Hveravellir angekommen, nun geht es auf die letzten Meter, gerade noch rechtzeitig bevor der Winter Einzug hält. Bei Fertigstellung wird dann ein 170 Kilometer langes Lichtleitkabel im Hochlandboden liegen.

Damit soll mehr Sicherheit bei der Internetverbindung zwischen den Landesteilen gewährleistet werden, tagelange Ausfälle nach Schneesturm, wie im vergangenen Winter beim grossen Adventsturm, dürften dann der Vergangenheit angehören.
Überdies hatten verschiedene Interessensgruppen in den letzten beiden Jahren Anstrengungen unternommen, die Wandererhütten und Ausflugslokale entlang des Kjölur für den Tourismus und Reittourismus auszubauen. Im letzten Jahr war in dem Zusammenhang auch eine Stromleitung bis nach Hveravellir verlegt worden, um die bis dahin üblichen Dieselaggragate in den Hütten zu ersetzen.
Eine verbesserte Internetverbindung kommt nicht nur Besuchern, sondern auch Rettungsdiensten und Einsatzkräften im Hochland zugute.
Hier kann man anschauen, wie das Kabel mit geringstmöglicher Bodenzerstörung verlegt wird.

 

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