Insel im Schnee, kein Reisewetter Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

Insel im Schnee, kein Reisewetter

Nach dem schweren Schneesturm von Sonntagnacht ist das Wetter in vielen Landesteilen auch weiterhin rauh und unvorhersehbar. Sämtlichen Strassen der Insel sind schneebedeckt und teilweise unbefahrbar. Die Behörden weisen daraufhin, dass auch heute kein Reisewetter herrscht.
In der Hauptstadt behindert Schnee den Verkehr, die Zufahrtspässe Hellisheiði, Þrenglsi und Mosfellsheiði sind gesperrt. Schneeräumfahrzeuge kommen nur langsam vorwärts. In der vergangenen Nacht hatten sich bei Schneesturm mehr als ein Dutzend Fahrzeuge auf dem Þrengslipass festgefahren oder waren von der Fahrbahn gerutscht.

Auf den Strassen im Süden und Südwesten ist es glatt, dazu kommen Schneeverwehungen und schlechte Sicht.
Der Norden versinkt ebenfalls im Schnee, dort sind viele Strassenabschnitte gesperrt, entweder durch Schneemassen oder wegen Lawinengefahr.
Der Pressesprecher der Strassenverwaltung, G. Pétur Matthíasson, sagte RÚV gegenüber, die Fahrbedingungen seien im gesamten Land schlecht, und von jeglichen Fahrten werde abgeraten. “Es schneit und stürmt in weiten Teilen. Hier im Westen auf der Hellisheiði und Þrengsli, und dann haben wir die Mosfellsheiði auch gesperrt. Das ist einfach kein Reisewetter.” Er schätzt, dass es den ganzen Tag dauern wird, um die Schneemassen zu beseitigen.
Daher sind auch Überlandfahrten der Busgesellschaft Strætó ausgefallen, wie etwa die Verbindung zwischen Borgarnes und Akureyri, sowie alle Fahrten in den Osten, solange die Hellisheiði gesperrt ist.

Westfjorde müssen weiter ausharren
In den Westfjorden herrscht schon seit Tagen Lawinengefahr, vor allem Ísafjörður und Patreksfjörður sind betroffen, hier hatten bereits einige Höfe evakuiert werden müssen. Für die beiden Regionen wurde die Gefahrenstufe ausgerufen. In den nördlichen Teilen der Westfjorde hatte es in den vergangenen Tagen zahlreiche Lawinenabgänge gegeben.
Das schlechte Wetter behindert auch den Warenverkehr, sowohl den Abtransport von Erzeugnissen aus der Region, als auch die Versorgung mit Frischwaren für die Supermärkte. Frische Milch etwa wird nur zweimal die Woche an Bónus in Ísafjörður geliefert, und auch das Brot wird knapp. Wie Marktleiter Brynjar Aron Þorgeirsson RÚV gestern gegenüber angab, hätte sich am Sonntag auch die Fleischkühltruhe rasch geleert, weil die Leute sich auf das schlechte Wetter vorbereiteten.
Auch für den heutigen Tag gilt für den gesamten Westen des Landes noch die gelbe Warnstufe, in weiten Teilen stürmt und schneit es immer noch.

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