Immer mehr streunende Katzen, seit COVID abklingt Skip to content

Immer mehr streunende Katzen, seit COVID abklingt

Die Zahl der streunenden Katzen ist in diesem Herbst in die Höhe geschnellt, und Islands Katzenheime melden Land unter. Der genaue Grund für die vielen Streuner ist nicht bekannt, doch Arndís Björg Sigurgeirsdóttir, die Leiterin der Katzenrettungsorganisation Villikettir glaubt, es könnte an den gelockerten Massnahmen nach der COVID Pandemie liegen: Leute die sich während der Pandemie ein Haustier angeschafft hatten, haben die Lust daran verloren, wo sie nun nicht mehr zuhause sitzen müssen, berichtet RÚV.

“Wir hatten genau davor während COVID richtig Angst,” sagt Arndís. “Dass Leute, die sich zuhause gelangweilt haben, sich eine Katze als Schmusetier zulegen. Immer mehr ehemalige Haustiere ziehen nun heimatlos durch die Strassen,” sagt sie.

Im Frühjahr hatte ein Gerücht die Runde gemacht, dass es viel zu wenig Jungkatzen in Island gebe. Das hatte dazu geführt, dass Leute Katzen adoptiert hatten, um sie dann zu verkaufen.
Villikettir (Wildkatze) hat sich traditionell zum Ziel gesetzt, für Katzen zu sorgen, die niemals als Haustier gelebt haben und nicht zahm sind. Jetzt gibt es neue Kundschaft, denn für immer mehr streunende Hauskatzen, die an Dosenfutter und Sofakissen gewöhnt sind, muss gesorgt werden.
“Ich weiss nicht ob die Leute sich klarmachen, was für eine Verantwortung eine Katze bedeutet. Katzen wurden als Haustiere ausgesucht, weil viele Leute denken, sie sorgen schon für sich selbst.”

Wer Villikettir unterstützen möchte, kann Geld spenden, eine Pflegestelle für Katzen vor der Vermittlung bereitstellen oder anderweitig helfen.
Informationen gibt es in isländischer Sprache auf der Webseite der Organisation.

 

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