Homeoffice für Bürger aus Nicht-EU Ländern in Island ermöglicht Skip to content
Ms. Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir, Minister of Justice, Ms. Þórdís Kolbrún Reykfjörð Gylfadóttir, Minister of Tourism, Industry and Innovation, Mr. Bjarni Benediktsson, Minister of Finance and Economic affairs.
Photo: Ministry of Justice.

Homeoffice für Bürger aus Nicht-EU Ländern in Island ermöglicht

Am vergangenen Dienstag hat die Regierung eine Gesetzesänderung unterzeichnet, mit der es Nicht-EU-Bürgern ermöglicht wird, für bis zu sechs Monate in Island zu leben, während die per Homeoffice für ausländische Unternehmen tätig sind.
Ein kleiner Haken ist jedoch dabei: der Interessent muss nachweisen, dass er über ein Monatseinkommen von 1 Mio. ISK (6052 EUR) als Alleinstehender verfügt, ist der Partner dabei, müssen es 1,3 Mio ISK sein.

Damit wird einer Pressemitteilung der Ministerien für Tourismus, Innovation und Industrie, der Justiz und des Finanzministeriums zufolge für ausländische Bürger von ausserhalb der EU eine Ausnahmegenehmigung von den gültigen Visaregeln geschaffen. Sie können, das genannte Monatseinkommen vorausgesetzt, um ein Langzeitvisa in Island ersuchen, ohne ihren Wohnsitz nach Island zu verlegen oder eine Personenkennziffer zu beantragen.
Bislang konnten Personen aus Staaten ausserhalb der EU nur für 90 Tage in Island bleiben.
Zusätzlich zum Einkommensnachweis muss ein Arbeitsverhältnis und eine Krankenversicherung nachgewiesen werden.

Justizministerin Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir sagte “Schneller technologischer Fortschritt ist ein Appell an uns, offen und flexibel für wachsende Möglichkeiten zu sein, die entstehen, wenn mehr Unternehmer das Homeoffice fördern. Der gesetzliche Rahmen muss dies mit berücksichtigen.”
Dies sei nur der erste Schritt, schrieb die Ministerin auf Twitter. Die Höhe des Gehaltes habe damit zu tun, dass die Personen keine Steuern in Island zahlten und keine öffentlichen Leistungen erhielten. Man habe das Gehalt eines Experten in einr Grossstadt zugrunde gelegt, welches in Island in 2019 bei 745.000 ISK gelegen hatte.

Finanzminister Bjarni Benediktsson gab ab, man wolle sichergehen, dass in Bezug auf die Besteuerung kein Hindernis vorliege, welches Personen, die für ausländische Unternehmen tätig sind, verwehre, ihrer Arbeit vorübergehend in Island nachzugehen.
“Wir glauben, dass diese Personen wertvolle Erfahrung und Verbindungen mitbringen, welche Island auf seinem Weg in die wirtschaftliche Erholung von den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie zugutekommen.” sagte der Minister.

Die Regierung hat angedeutet, dass dies ein erster Schritt sei, um Island zu einem einladenderen Ziel für Homeoffice-Angestellte zu machen. “Wir werden die Sache weiter prüfen, um Wege zu finden, diesen Zeitraum auszudehnen. Zunächst jedoch sind die Gesetze für den sechsmonatigen Zeitraum angepasst worden.”

 

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