Hebammen lehnen Tarifvertrag ab Skip to content

Hebammen lehnen Tarifvertrag ab

Zwei von drei Hebammen, oder 70 Prozent aller Berufsangehörigen, haben gegen den neuen Tarifvertrag gestimmt, den Regierung und Tarifverhandlungsausschuss der Gewerkschaft vorgelegt hatten, berichtet RÚV.

Der Tarifvertrag war am 29. Mai nach einem neunmonatigen Kampf um Lohn und Arbeitsbedingungen unterzeichnet worden. In diesem Zeitraum hatten die Hebammen ohne gültigen Tarifvertrag gearbeitet. Er sollte bis 29. Mai 2019 Gültigkeit haben, doch nun muss neu verhandelt werden.

Die Wahlbeteiligung bei der Urabstimmung hatte mit 87 Prozent sehr hoch gelegen. Am Donnerstagnacht war nach einer Woche Frist die Abstimmungszeit abgelaufen. In den Monaten während der Verhandlungen hatten mehr als 20 Hebammen ihr Beschäftigungsverhältnis im Universitätskrankenhaus gekündigt, keine von ihnen hat bislang ihre Kündigung zurückgezogen.

Katrín Sif Sigurgeirsdóttir, die Vorsitzende des Verhandlunsgausschusses, hält es für nicht unwahrscheinlich, dass nach diesem Rückschlag weitere Hebammen ihre Kündigung einreichen.

Die ersten Kündigungen werden am 1. Juli wirksam, weitere folgen dann am 1. August.

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