Hallormsstaðaschule lehrt bald auf Universitätsniveau Skip to content
Photo: Hallormsstaðaskóli. Screenshot RÚV.

Hallormsstaðaschule lehrt bald auf Universitätsniveau

Wenn alles nach Plan verläuft, dürfte ein Studium an der Hallormsstaðskóli demnächst als Universitätsstudium anerkannt werden. Eine entsprechende Absichtserklärung ist nun unterzeichnet worden und könnte die Schul- und Hochschularbeit im Osten des Landes revolutionieren, berichtet RÚV.

Alte Hausfrauenschule in neuem Gewand
Hallormsstaðir ist eine alte Hausfrauenschule, doch das Lehrprogramm hat sich der Moderne angepasst. Heute wird in dem ehrwürdigen Gebäude kreative Nachhaltigkeit gelehrt. Der Fokus liegt dabei auf Innovation, der Nutzung von Rohstoffen aus der Region, und der Wissenschaft um Nachhaltigkeit.
Die Schule hatte sich in einer Grauzone befunden, der sogenannten vierten Qualifikationsstufe – die liegt oberhalb der Sekundarstufe, aber bislang war der Studiengang nicht als Universitätsstudiengang anerkannt. Daher war es gestern Abend ein großer Moment, als die Ministerin für Hochschulen und Bildung und der Kanzler der Universität in den Osten kamen und eine Vereinbarung unterzeichneten, wonach die Universität das Programm der Schule auf Universitätsebene anerkennen will.

„Es ist einfach wichtig, dass wir landesweit Hochschulbildung anbieten und allen den Zugang zur Hochschule ermöglichen. Die Tatsache, dass die Hallormstaðaschule in Zusammenarbeit mit der Universität Studiengänge im Ostland anbieten kann, ist eine große Veränderung und trägt hoffentlich dazu bei, Studenten in ländlichen Gebieten den Zugang zu Universitätsstudien zu erleichtern“, sagte Ministerin Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir.
Auch Studenten der Universität könnten dann dort studienrelevante Veranstaltungen besuchen. Momentan prüft man, wie die in der Schule gelehrte kreative Nachhaltigkeit Eingang in die universitäre Gemeinschaft finden könnte, erklärte Schulleiterin Bryndís Fiona Ford,

Offen für alle Studierenden
Jón Atli Benediktsson, der Rektor der isländischen Universität, ist der Ansicht, dass sich das Studium der Nachhaltigkeit in vielen Bereichen als Teil der Ausbildung eignet. „Wir haben bislang vor allem die Studenten der Kulturwissenschaften im Auge gehabt. Aber wir wollen dennoch auch für Studenten anderer Fakultäten offen sein, wir haben ja fünf Fakultäten und eine breitgefächerte Hochschule, und die sollten auch hierher kommen können. In der Universität haben wir in unserem Ansatz mehr Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Und genau das wollen wir gerne weiterentwickeln, das ist auf jeden Fall zeitgemäss,“ sagte Jón Atli.

 

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