Grossangelegte Polizeiaktion gegen Restaurantbesitzer Skip to content
Metropolitan Police
Photo: Golli.

Grossangelegte Polizeiaktion gegen Restaurantbesitzer

Die isländische Polizei hat gestern einen Grosseinsatz wegen Verdachts auf Menschenhandel, Geldqwäsche und organisierte Kriminalität gefahren. Rund 100 Polizisten aus dem ganzen Land waren an dem Einsatz beteiligt.

Bei der Razzia hatte man verschiedene Lokale, Wohngebäude und Geschäftsräume durchsucht. Dutzende Polizisten und Zollbeamte, sowie Mitarbeiter von Einwanderungsbehörde und Jugendamt waren an dem Einsatz beteiligt. Die Polizeiaktion wendete sich gegen die Geschäfte von Davíð Víðarson, einem Vietnamesen (auch bekannt als Quang Lé), der zahlreiche Unternehmen und Restaurants in Island besitzt und betreibt.

Nach Angaben von RÚV wird Davíð verdächtigt, die Rechte seiner Angestellten verletzt zu haben. Zu seinen geschäftlichen Unternehmungen gehören die Restaurants Pho Vietnam und Wok On, beide sind gestern geschlossen worden. Mindestens fünf Personen wurden RÚV zufolge verhaftet.
Neben den Hausdurchsuchungen und Verhaftungen wurden auch mögliche Opfer von Menschenhandel verhört. Für diese Personen konnte in Bjarkarhlíð, dem Zentrum für Gewaltopfer, eine Zufluchtslösung geschaffen werden. Zur Anzahl der Betroffenen gibt es derzeit keine Angaben.
Die Polizeiaktion endete gestern gegen Mitternacht.

 

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