Grindavík will Staatsgelder für den Bau eines Vulkanbesucherzentrums Skip to content
Search-and-rescue volunteers by the crater in Geldingadalur on the Reykjanes peninsula
Photo: Gollil. Search-and-rescue volunteers monitored the area and aided tourists who ran into trouble.

Grindavík will Staatsgelder für den Bau eines Vulkanbesucherzentrums

Die Gemeinde Grindavík verlangt 100 Mio. ISK aus dem Staatshaushalt, um ein Gemeinschafts- und Besucherzentrum im Zusammenhang mit dem Vulkanausbrüchen in den Geldingadalir zu errichten, berichtet RÚV. Von der Gemeindeleitung heisst es, kaum eine Gemeinde in Island sei einem ähnlich unerwarteten und heftigen Ereignis ausgesetzt gewesen, ausser vielleicht Seyðisfjörður [die Lawinenkatastrophe vom Dezember 2020].

In dem Finanzierungsvorschlag an den Finanzminister heisst es, ursprünglich habe man das Kvika-Gebäude aus Besucherzentrum nutzen wollen, doch dann wurde klar, dass dieses Gebäude auch als Räumlichkeit für die Bevölkerung benötigt werde. Die Erfahrung habe gezeigt, dass es im Interesse des Zivilschutzes notwendig sei, in Zeiten vulkanischer Aktivität besondere Einrichtungen den Bewohnern der Region vorzubehalten.
Man rechne mit einer hübschen Summe aus der Staatskasse, um die beiden geplanten Gebäude zu errichten. Ausser Seyðisfjörður habe keine Gemeinde in Island mit solch grosse und unerwarteten Ereignissen zu kämpfen gehabt, überdies hätten sich die jährlichen Kosten des Zivilschutzes zwischen 2017 und 2019 nahezu verdoppelt.

Die freiwillige Rettungseinheit Þorbjörn, die eine Schlüsselrolle im Zusammenhang mit den Vulkanausbrüchen innehatte, konnte mit Hilfe der Gemeinde den Stützpunkt der Einheit auf- und ausbauen, ein notwendiges Projekt, um mögliche weitere Ausbrüche und Besucherstrom auch in Zukunft bewältigen zu können.

Der Gesamtwert der Werbekampagne rund um die Vulkanausbrüche habe sich auf um die 49 Milliarden ISK belaufen, die Einnahmen aus allen möglichen Medienbeiträgen betragen nach Angaben einer Cisco-Statistik etwa 175 Milliarden ISK.

 

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