Grímsey war für ein paar Tage wegen COVID "geschlossen" Skip to content

Grímsey war für ein paar Tage wegen COVID “geschlossen”

Auf der Insel Grímsey haben sich fünf Einwohner mit der COVID-19 Krankheit angesteckt. Die ersten beiden Infektionen waren in der vergangenen Woche bekannt geworden und fast alle Inselbewohner hatten sich daraufhin in Quarantäne begeben. Die auf Grímsey lebende Karen Nótt Halldórsdóttir erzählt, die Insel habe einige Tage einer Geisterinsel geähnelt und völlig lahmgelegen, doch nun sei die Quarantäne bei den meisten beendet.
Auf der Insel leben um die 50 Einwohner dauerhaft. Die Infektionsfälle haben den Alltag von Grímsey stark beeinträchtigt, denn Geschäft, Hotdog-Stand, Schwimmbad und Restaurant hatten während der Quarantäne geschlossen werden müssen.

“Wir sind gestern aus der Quarantäne gekommen. Wir sind am Sonntag getestet worden. Alle drei Wochen kommt ein Arzt aus Akureyri zu uns, diesmal kam er mit den Booster-Impfdosen für alle die, die den Janssen-Impfstoff erhalten hatten. Er hatte da dann auch die Ausrüstung für die Tests dabei,” berichtet Karen in einem Radiointerview am Vormittag.
Vergangenen Dienstag seien bei dem Arztbesuch zwei positiv getestet worden, am Sonntag waren dann drei Personen hinzugekommen.
Die ersten, die ihre Quarantänetage beendet hätten, seien eingesprungen und hätten unter anderem das Geschäft geöffnet. In einer so kleinen Gemeinschaft wie Grímsey sei man es gewöhnt, füreinander einzuspringen und auszuhelfen, sagt Karen.
Bislang seien die Bewohner von Grímsey ohne Infektion davongekommen, doch in diesem Sommer seien mehr Touristen nach Grímsey gekommen als noch im letzten Sommer. Es war Karens Ansicht nach nur eine Frage der Zeit, wann das Virus auf die Insel komme.

 

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