Für guten Zweck von Heimaey nach Island geschwommen Skip to content
Photo: Synt frá Vestmannaeyjum, FB.

Für guten Zweck von Heimaey nach Island geschwommen

Der Meeresschwimmer Sigurgeir Svanbergsson ist von den Westmännerinseln nach Landeyjarsandur geschwommen, um Geld für die Aktion Save the Children Iceland zu sammeln. Diese Aktion hält der Laienschwimmer für ausgesprochen wichtig, da immer mehr Kinder in Krisengebieten leben.
Nicht zum ersten Mal hat sich Sigurgeir für einen guten Zweck ins Meer gestürzt. Im letzten Jahr schwamm er mit weitaus weniger Erfahrung durch den Kollafjörður von Kjalarnes nach Reykjavík, um Geld für die Unterstützung von Kindern mit seltenen Erkrankungen zu sammeln.

Mit dem Meeresschwimmen hatte er während der COVID-Pandemie begonnen, als alle Sportzentren geschlossen waren und er sein Lethwei-Boxen nicht trainieren konnte. Im Lethwei war er auf dem Weg zur Weltmeisterschaft gewesen – sportlich geschwommen war er zuletzt in der Schule.
“Ich stelle mich gerne herausfordernden Situationen,” sagt Sigurgeir. “Es ist so interessant zu sehen, wohin dein Geist geht, wenn du sich in einer eigentlich unmöglichen Lage befindest.”

Synt frá Vestmannaeyjum, FB

Kollafjörður war gute Lektion
Und da hat er während seiner ersten Schwimmaktion eine Menge gelernt. Unter anderem war die Maschine seines Begleitbootes ausgefallen und er hatte über eine Stunde um das Boot herumschwimmen müssen, während auf das Ersatzboot gewartet wurde. Während dieser Unterbrechung änderten die Wellen im Fjord ihre Richtung und Sigurgeir musste den Rest seiner Reise gegen die Strömung schwimmen. Die ganze Aktion dauerte neun Stunden. “Das war hart und ich hätte das fast nicht geschafft,” meint er. “Aber ich muss ja immer ein bisschen weiter gehen und etwas härteres ausprobieren.”

Dann also Westmännerinseln. Die Distanz zwischen den Inseln und der Küste ist mit 12 Kilometern gleich, aber diesmal handelte es sich um offenes Meer. Er wusste absolut nicht, was ihn erwartete.
Neben intensivem körperlichem und mentalen Training hat Sigurgeir sich diesmal auch besonders vorbereitet, was Strömungen angeht, sowie Essenspausen, die diesmal mit Hilfe eines Kayaks stattfinden. Auch das Essen selbst ist anders geplant, die hochkalorischen Mahlzeiten wurden als Shakes püriert. Im vergangenen Jahr, so gibt er zu, habe er die letzten drei Stunden nur erbrochen.

Am Freitagnachmittag um 15.45 Uhr machte Sigurgeir sich in Heimaey bei gutem Wetter auf den Weg zur isländischen Küste, und erreichte den Strand Landeyjarsandur wohlbehalten in der Samstagnacht um 23.50 Uhr.

 

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