Freilaufendes Schwein in den Gärten von Akureyri Skip to content
Photo: Police. Runaway pig.

Freilaufendes Schwein in den Gärten von Akureyri

Die Polizei im Nordosten verkündete heute, dass sie ein entlaufenes Hausschwein eingefangen hat, berichtet Vísir. Das Jungschwein wurde in den Gärten der Kjarnagata in Akureyri gefunden. Nach einer Suchaktion auf Facebook meldeten sich am Nachmittag die Besitzer bei der Polizei und das Schwein konnte den Heimweg antreten.

Privatschweinehaltung eher selten
In Island werden Schweine auf einigen wenigen Höfen industriell gemästet und geschlachtet, die Privathaltung von Schweinen ist jedoch eher selten. Diese Schweine werden “Sommerschweine” genannt, weil für die Schweinehaltung im Winterstall hohe und teure Anforderungen gestellt werden.
Die Behandlung von Schweinen muss den Richtlinien zum Tierwohl gemäss human verlaufen, und Schweinehalter haben es der Veterinäraufsichtsbehörde (MAST) zu melden, wenn sie mehr als zwei erwachsene oder mehr als 20 Ferkel halten.
MAST warnt Privathalter, dass Schweinehaltung grosse Sorgfalt erfordere. Schweine seien Gruppentiere und sollten niemals alleine gehalten werden. Vor allem aber auf die Gefahr von Salmonellen und Afrikanische Schweinepest weist die Behörde hin, diese Gefahr bestehe auch wenn das Ferkel aus einer kontrollierten Zucht stamme. Salmonellen können für den Menschen gefährlich werden. Die ASP ist bislang in Island nicht gemeldet worden, wohl aber die klassische Schweinepest im Jahr 1942.

Regulierte Schweinefütterung
Zur Infektionsprävention gehört auch, dass keine tierischen Küchenabfälle gefüttert werden dürfen. Im Jahr 2019 hatten Bewohner im Borgarfjörður eystra zusammen ein Gemeinschaftsschwein halten wollen, welches die Küchenabfalle der Haushalte zu fressen bekommen sollte. Damit hatten die Bewohner ihren CO2-Fussabdruck reduzieren wollen. Das Gesetz über Tierfutter und Fütterung verbietet dies jedoch, hatte MAST den Bürgern mitgeteilt.
Icelandreview hatte seinerzeit berichtet.

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