Flugzeugabsturz: Radar findet menschliche Konturen Skip to content
missing plane Þingvellir
Photo: Golli. Rescue crews at Þingvellir, February 4, 2022.

Flugzeugabsturz: Radar findet menschliche Konturen

Den ganzen Tag hatte im Wettlauf gegen das drohende Unwetter heute Nacht eine grossangelegte Suche nach den am Donnerstag verunglückten Flugzeuginsassen stattgefunden, die sich, wie wie gestern bekannt wurde, nicht im Flugzeugwrack gefunden hatten. Die Suche umfasst die Uferregion, die Wasseroberfläche, sowie per Tauchboot den Seegrund. Das Wrack im Þingvallavatn ist nach Angaben der Polizei relativ vollständig, berichtet Vísir.

Neusten Informationen zufolge gibt es auf den Radaraufnahmen des Wracks eine Kontur, bei der es sich möglicherweise um einen menschlichen Körper handeln könnte. Am Spätnachmittag hatten sich daraufhin Taucher einer Sondereinheit der Polizei und der Küstenwache in den Þingvallavatn begeben, um den Hinweisen des Gavia-Unterwasserbootes auf den Grund zu gehen. Das Flugzeugwrack liegt bei Ölfusvatnsvík in 50 Metern Tiefe.

Zur Zeit geht man davon aus, dass das Flugzeug auf dem Þingvallavatn notgelandet ist, bevor es versank, und dass die Insassen es geschafft hatten, das Flugzeug vorher zu verlassen. Vier Personen hatten sich an Bord der Cessna befunden, der isländische Pilot und drei ausländische Touristen. Am Tag des Flugunfalls hatte im Süden Islands extreme Kälte geherrscht, die Temperaturen hatten im zweistelligen Minusbereich gelegen, und Þingvallavatn ist zu grossen Teilen von Eis bedeckt.

 

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