Fluglärm aus NATO-Übung löste Panik bei Kindern aus Skip to content
Photo: via skogur.is.

Fluglärm aus NATO-Übung löste Panik bei Kindern aus

Fast 20 ukrainische Flüchtlinge hatten in aller Eile aus dem Keflavíker Vorort Ásbrú ins Hotel Saga nach Reykjavík gebracht werden müssen, nachdem sich unter den Flüchtlingskindern Panik wegen Flugzeuglärm ausbreitete, berichtet RÚV. Rund um die Halbinsel Reykjanes findet vom 2. bis 14. April die NATO-Übung North-Viking statt, mit entsprechendem Lärm von Kampffets.

Gylfi Þór Þorsteinsson, der Rotkreuz-Leiter für Flüchtlingsfragen, sagte, man habe auf die unvorhersehbaren Umstände sehr schnell reagiert.
“Wir hatten ein sehr gutes Wohngebäude für diese Flüchtlinge in Ásbrú gefunden. Doch dann kam es so, dass wegen der unmittelbaren Nähe zum Flughafen die Kinder grosse Angst bekamen, sodass wir die da schnell wegbringen mussten, wegen des Lärms durch die Militärübung, daher haben wir entschieden, die Leute rasch ins Hotel Saga zu fahren, das war leider noch nicht so fertig wie wir das gerne gehabt hätten, aber es wurde zugänglich gemacht, und jetzt geht es den Leuten besser.”
Hotel Saga wird zur Zeit als Kurzzeitunterbringung für Flüchtlinge nicht nur aus der Ukraine genutzt. In Ásbrú befinden sich Unterbringungsmöglichkeiten für einen längeren Zeitraum.

Schon haben sich in Reykjavík Leute zusammengefunden, um den neuen Bewohnern mit Essen und Kleidung unter die Arme zu greifen, doch Gylfi warnt gleichzeitig vor übertriebener Hilfsbereitschaft. Die Flüchtlinge bräuchten sicher Unterstützung, aber auch Schutz, daher könne nicht einfach jeder ins Haus kommen.
Man freue sich über die Gutherzigkeit der Leute und nehme die Gaben gerne mit Dank an, das Gebäude dürfe jedoch nur auf Einladung hin betreten werden.

 

 

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