Fallzahlen an der Grenze explodieren, Impfaktion für Kinder beginnt Skip to content
bólusetning mass vaccination Laugardalshöll
Photo: Golli. Mass vaccination against COVID-19 at Laugardalshöll in Reykjavík.

Fallzahlen an der Grenze explodieren, Impfaktion für Kinder beginnt

Gestern sind 1063 Personen im Inland positiv auf das Coronavirus getestet worden, 44 Prozent von ihnen hatten sich bereits in Quarantäne befunden.
An der Landesgrenze gab es einen neuen Rekord, dort wurden 314 Personen positiv getestet, 310 von ihnen waren bei der ersten Testung bereits erkrankt und bei vieren wurde die Infektion beim zweiten Test nach fünf Tagen festgestellt. Informationen des isländischen Zivilschutzes zufolge finden sich die meisten dieser Infektionen bei Weihnachtsurlaubern aus Teneriffa, den USA, Grossbritannien, Dänemark und Polen, und in dieser Reihenfolge, schreibt RÚV.

Die Inzidenz in Island liegt nun bei 3.206,7, von gestern 3.037,4. Für die Landesgrenze liegt die Inzidenz bei 343,1, von gestern 270,5.
Insgesant haben sich in Island seit Beginn der Pandemie 35.239 Personen mit COVID-19 angesteckt, 39 Personen sind an den Folgen der Krankheit gestorben.
Im Krankenhaus befinden sich zur Zeit 32 COVID-Patienten in stationärer Behandlung, zwei mehr als gestern. Von den sieben Intensivpatienten liegen sechs am Beatmungsgerät.
Die meisten der 32 Patienten sind an der Delta-Variante erkrankt, die vor Omikron grassierte. Jeden Tag wird in Island bei 100 bis 150 Personen die Delta-Variante diagnostiziert. Die meisten dieser Patienten sind Kinder unter 12 Jahren.

Zur Zeit prüfen die Gesundheitsbehörden, ob die Quarantäneanforderungen für Dreifachgeimpfte gelockert werden können. Entsprechende Überlegungen hatte Chefepidemiologe Þórólfur Guðnason beim gestrigen COVID-briefing angekündigt.

Impfaktion für Kinder beginnt
Am kommmenden Montag beginnen die Gesundheitsbehörden mit einer grossangelegten Impfaktion für Kinder von fünf bis 12 Jahren, diesmal in der Sporthalle Laugardalshöll, wo auch die Impfungen für die erwachsene Bevölkerung stattgefunden hatte. Ursprünglich war geplant gewesen, die Kinder im gewohnten Umfeld ihrer Schulen zu impfen, doch gibt es erkrankungsbedingt zuwenig medizinisches Personal, daher bündelt man die Impfung nun an einem Ort. Die Impfungen werden zwischen 12 Uhr und 18 Uhr abend verabreicht, damit die Kinder morgens noch zur Schule gehen können. In die Halle selbst sollen nur die älteren Kinder vorgelassen werden, die jüngeren Impflinge bekommen eigene Räumlichkeiten, schreibt mbl.is.

 

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