Erster Tag der Testung verlief bis auf illegalen Passagier reibungslos Skip to content
keflavik airport COVID-19 testing
Photo: A screenshot from RÚV.

Erster Tag der Testung verlief bis auf illegalen Passagier reibungslos

Am heutigen ersten Tag, an dem Einreisende einen COVID-Test am Flughafen wählen können, statt sich in zweiwöchige Quarantäne zu begeben, sind in Keflavík etwa 900 Personen getestet worden. Die Testung verlief reibungslos, bislang gibt es keinen Hinweis auf positive Ergebnisse, es liegen jedoch noch nicht alle Ergebnisse vor. Die Tests von sieben der acht gelandeten Maschinen waren ans Labor gegangen, die achte Maschine kam von den Färöerinseln, die von der Testpflicht ausgenommen sind. Unter den Passagieren befanden sich zum allergrössten Teil Isländer auf dem Weg nach Hause oder zum Arbeitsplatz.

Allerdings musste ein Passagier abgewiesen werden werden. Er war mit einem Flug aus London gekommen, und es stellte sich heraus, dass der Reisende Amerikaner war. Die USA liegen ausserhalb des Schengengebietes, daher durfte er nicht einreisen und wurde mit dem nächsten Flugzeug zurückgeschickt.

Die Wartezeit auf das Ergebnis war heute noch relativ lang, zum Abend wurde der Ablauf jedoch geändert, und nun werden die Proben von jedem einzelnen Flugzeug zum Labor verschickt, statt wie zuvor alle zusammen in einer Fahrt.
Eine weitere Verzögerung ergab sich durch die Tatsache, dass nicht alle Fluglinien ihre Passagiere ausreichend über die Registrierung zum PCR-Test informiert hatten, und die Leute das im Flughafengebäude nachholen mussten.

Norröna-Passagiere werden im Hafen getestet
Die Fähre Norröna ist auf dem Weg von den Färöerinseln nach Island, jedoch ohne Personal zur Testung, wie ursprünglich geplant, weil dichter Nebel eine Landung des Hubschraubers in Torshavn verhindert hatte. Die 86 Passagiere werden morgen früh bei der Ankunft in Seyðisfjörður an Bord getestet. Die restlichen 69 Passagiere stammen von den Färöerinseln und brauchen dem Gesetz nach nicht getestet zu werden.

Für den Julifahrplan der Fähre muss nun umdisponiert werden. Dann steigt die Fahrgastzahl stark an und die Fähre liegt nur noch zweieinhalb Stunden in Seyðisfjörður vor Anker. Umso wichtiger wird es, dann die Überfahrt zum Testen zu nutzen, denn die Proben sollen ja noch am gleichen Tag nach Reykjavík am anderen Ende der Insel zur Analyse gebracht werden.
Zur Zeit arbeitet man an Lösungen, wie eine Testung ablaufen könnte, falls es wieder nicht möglich sein sollte, das Testpersonal nach Torshavn zu fliegen.

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