Erster Seenoteinsatz der Freyja Skip to content
Photo: Guðmundur St. Valdimarsson, Icelandic Coast Guard/Facebook. New patrol ship Freyja.

Erster Seenoteinsatz der Freyja

Island neues Rettungsschiff Freyja hat in der vergangenen Nacht seinen ersten grösseren Einsatz erfolgreich hinter sich gebracht, als die Besatzung den grönländischen Trawler Masilik vor der Küste von Vatnsleysutrönd aus der Seenot barg, berichtet RÚV.
Die Masilik war gegen Abend mit 19 Mann Besatzung auf Grund gelaufen. Augenzeugen berichteten, das Schiff sei merkwürdig dicht an der Küste unterwegs gewesen, viele Seemeilen von der normalen Route entfernt. Die in Siglufjörður beheimatete Freyja war gerade in Hafnarfjörður vor Anker gegangen, nachdem sie ein Schiff aus Skandinavien nach Island gezogen hatte, als der Notruf von der Masilik einging. Zusammen mit dem Rettungsschiff machten sich auch Motorboote und Hubschrauber mit Rettern auf den Weg aufs Meer.

Friðrik Höskuldsson ist Kapitän der Freyja: “Das lief alles gut. Zunächst lagen schwierige Wetterbedingungen vor, mit Windstärken von 22 bis 24 Metern pro Sekunde, aber es war Landwind, das kam uns zupass. Es dauerte eine Weile, sich zurechtzufinden und herauszufinden, ob es da ein grosses Leck im Schiff gab, aber das war nicht der Fall, und es ist uns gelungen, das Schiff von den Felsen herunterzuziehen, wo es festsass, es hatte dort nämlich schon Schlagseite.”
Die Freyja habe sich gleich beim ersten Einsatz bewährt, sie sei ein grossartiges Schiff, in jeder Beziehung, und ein echtes Technikwunder. Für die Verhältnisse der Küstenwache sei es ein riesiger Schritt nach vorne gewesen, die Freyja in die Flotte zu bekommen. “Gutes Schiff,” betont Friðrik.

Die Masilik ist inzwischen im Hafen von Hafnarfjörður verankert worden. Friðrik meint, die Besatzung habe sich nicht in grosser Gefahr befunden, aber man könne das vorher nie wissen. “Man weiss ja bei sowas nie, ob das Schiff auseinanderbricht oder kentert. In diesem Fall lief das alles gut. Wir haben die Grönländer an Land geschickt, an Bord gab es Vorgesetzte von den Färöerinseln. Die Grönländer waren ganz wild darauf, an Land zu kommen, und wir haben die 14 Leute in Vogar an Land gebracht, das Boot der Rettungsorganisation hat sich darum gekümmert.”
Die Schäden an der Masilik werden jetzt im Hafen näher untersucht.

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