Eisenbahnschienen aus dem 2. Weltkrieg gefunden Skip to content
Photo: Screenshot RÚV.

Eisenbahnschienen aus dem 2. Weltkrieg gefunden

Auf dem Berg Öskjuhlíð in Reykjavík sind bei Grabungsarbeiten Eisenbahnschienen gefunden worden, berichtet RÚV. Die Vermutung liegt nahe, dass die Briten diese Schienen seinerzeit verwendet haben. Die Schienenteile werden ins Volksmuseum Árbæjarsafn verbracht.

Bei der Beseitigung eines im Besitz der Stadt befindlichen Parkplatzes kamen die Schienenteile unter einer dicken Betonschicht ans Tageslicht. Der Archivar des Museums für Stadtgeschichte, Guðbrandur Benediktsson, rühmt die hervorragende Fertigung der Schienen. Er vermutet, der Fund stamme aus den Kriegsjahren.
Zunächst hatte man vermutet, die Schienen seien Überbleibsel aus der Zeit des Hafenbaus in Reykjavík in den Jahren 1913 bis 1917, als Geröll und Steinmaterial vom Öskjhlíð geholt worden war, doch bei genauerer Prüfung stellte sich heraus, dass sie aus der Zeit des Flughafenbaus stammen mussten, als erst die Briten und später die Amerikaner in Island stationiert waren. Auf den Schienen dürften sich kleine Waggons befunden haben.

“Sie haben damit möglicherweise Erdmaterial für den Flugplatzbau transportiert.” mutmasst Guðbrandur. “Sie könnten die auch in ihren Vorratshallen gelagert haben, die sich überall befanden. Weil es natürlich riesige Aktivitäten bei den Briten während des Krieges gab, nicht zuletzt rund um den Öskjuhlíð, den sie Howitzer Hill nannten, oder Geschützberg.”
Die Schienen waren von einem Spaziergänger gefunden worden.

 

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