Ehemaliger Polizist steht im Verdacht, auf das Auto des Bürgermeisters geschossen zu haben Skip to content

Ehemaliger Polizist steht im Verdacht, auf das Auto des Bürgermeisters geschossen zu haben

Nach den Schüssen auf das Privatfahrzeug von Reykjavíks Bürgermeister Dagur B. Eggertson in der vergangenen Woche befindet sich ein Mann in Untersuchungshaft. Quellen des Fréttablaðið zufolge soll es sich um einen ehemaligen Polizeibeamten handeln, der im Jahr 2003 wegen sexueller Belästigung dreier Mädchen verurteilt worden war.

Hallur Gunnar Erlingsson sass eine 18-monatige Gefängnisstrafe ab und wurde 2005 entlassen. Im Jahr 2010 wurde ihm eine Ehrwiederherstellung durch den Staatspräsidenten zuteil, ein legaler Vorgang, der inzwischen abgeschafft worden ist. Die Ehrwiederherstellung ist nicht mit einer Begnadigung gleichzusetzen. Dennoch gibt sie Verurteilten bestimmte Rechte zurück, wie etwa die Möglichkeit, in den Staatsdienst zurückzukehren.

Nachdem die Untersuchungshaft für Hallur am Samstag abgelaufen war, wurde sie bis kommenden Freitag verlängern, weil er Quellen der Polizei zufolge als gefährlich gilt.
Die Untersuchung ist inzwischen von der Hauptstadtpolizei auf die Staatsanwaltschaft übertragen worden, und die Tat wurde als Verbrechen gegen die Obrigkeit eingestuft. Ein zweiter Mann war in dem Fall verhaftet, später aber wieder freigelassen worden. Die Polizei konfiszierte eine ganze Reihe von Schusswaffen im Haus dieser Person.

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