Drogenhaltige Gummibärchen an Teenager verteilt Skip to content
Photo: Thomas Rosenau, CC 2.5.

Drogenhaltige Gummibärchen an Teenager verteilt

Zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen sind am gerade vergangenen Wochenende bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sie Gummibärchen gegessen hatten, die Cannabis und Morphium enthalten hatten, heisst es in einem Facebook-Beitrag der Polizei von Suðurnes. Beide Mädchen konnten inzwischen entlassen werden und erholen sich gut.

Die Polizei hatte herausgefunden, dass die beiden Mädchen sich an jenem Abend am gleichen Ort befunden hatten, wo ihnen die Gummibärchen von einem etwas älteren Jungen angeboten worden waren. Der Junge hatte die Gummibärchen von einem Erwachsenen gekauft. Keins der Mädchen ahnte, was die Süssigkeit enthielt, als sie diese zu sich nahmen.

“Wir sprechen hier offensichtlich von der Neugier junger Leute,” heisst es in dem Facebookbeitrag. “Die Eltern dieser Jugendlichen haben uns immer wieder gefragt, wo die dieses Zeug her hatten. Es ist total einfach, Zugang zu Drogen zu bekommen, und alle, die gezeigt haben, wie man das angeht, benötigten nur ein paar Minuten, um an etwas zu gelangen.”

Die Polizei hatte den Jungen verhört, der den Mädchen die Gummibärchen angeboten hatte, wie es heisst, war er sehr erschrocken, als ihm der Ernst der Lage bewusst wurde. Die Eltern der beiden Mädchen arbeiten nun auch mit dem Jugendamt zusammen, um die Situation auf den Tisch zu bringen.

“Wir möchten Eltern auffordern, das mit ihren Kindern zu besprechen und sie über die Gefahren da draussen aufzuklären,” heisst es in dem Beitrag. Eine kurze Suche im Internet, und jeder könne drogenüberzogene Gummibärchen herstellen, in jeder nur erdenklichen Form.
“Schlimmer jedoch ist dass man auch alles mögliche hineinstecken kann … man kann zum Beispiel starke Medikamente wie Contalgin oder Oxycontin darin verstecken, und man muss jetzt nicht raten, wie das Ergebnis aussieht, wenn ein 13-jähriges Kind solche Gummis zu sich nimmt.”
“Bitte besprecht das mit euren Kindern,” rät die Polizei in dem Beitrag, “und unterhaltet euch darüber.”

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