COVID-Transporte durch Touristunternehmen soll Feuerwehr entlasten Skip to content

COVID-Transporte durch Touristunternehmen soll Feuerwehr entlasten

Die isländische Krankenversicherung hat ein Abkommen mit dem Fremdenverkehrsunternehmen Gray Line zum Transport von COVID-Patienten abgeschlossen, berichtet RÚV. Damit soll die Belastung der Hauptstadtfeuerwehr, die bislang alle COVID-Transporte vorgenommen hatte, abgemildert werden.
Erkrankte die liegend transportiert werden müssen oder medizinische Betreuung beim Transport benötigen, sollen auch weiterhin von der Feuerwehr betreut werden.
In einer Regierumgserklärung heisst es, dass die COVID-Transporte in der Vergangenheit eine umfangreiche Aktivtät der Hauptstadtfeuerwehr gewesen seien. Es sei vorhersehbar dass der Bedarf solcher Transporte infektionsbedingt weiter ansteige.
Gray Line wird die Transporte mit PKW oder Kleinbussen durchführen, maximal sollen vier Personen pro Fahrt befördert werden. Die Transporte sind gedacht für Personen, die infiziert sind, oder wo der Verdacht einer Infektion besteht, transportiert wird zwischen Wohnung und Ort der Isolierung oder Quarantäne, vor allem in der Hauptstadtregion, möglicherweise jedoch auch ins Sommerhaus im Süden des Landes. Der Fahrdienst muss mindestens während der Öffnungszeiten der COVID-Ambulanz im Landspítali zwischen acht Uhr morgens und 23 Uhr bereitstehen, schreibt Vísir.
Dazu sollen fünf bis sechs neue Fahrer eingestellt werden, die Fahrzeuge müssen für den Transport von Infizierten geeignet sein und desinfiziert werden. Das Unternehmen geht davon aus dass der Fahrdienst ab dem 1. Januar angeboten werden kann, vielleicht sogar schon früher.

 

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