COVID-Teststation nach Mjódd verlegt Skip to content
COVID-19 test
Photo: A screenshot from RÚV.

COVID-Teststation nach Mjódd verlegt

Eine Art Zeitenwende in der Pandemie gab es heute zu verzeichnen, als die PCR-Teststation von der Suðurlandsbraut in Reykjavík nach Mjódd in die dortige Ambulanz verlegt wurde, wo ab morgen dann nur noch drei Mitarbeiter die Nasenabstriche zur Feststellung einer COVID-19 Infektion vornehmen.
Zu Hochzeiten der Pandemie waren damit 200 Mitarbeiter in 12-Stundenschichten beschäftigt.
Marta María Arnarsdóttir, die Leiterin der Teststation, sagt, das Gebäude an der Suðurlandsbraut sei einfach zu gross geworden, zumal die Zahl der Tests massiv zurückgegangen sei.
„Als am meisten zu tun war, hatten wir 12 Stnden lang offen, vor allem als die Schnelltests aufkamen und alle Zertifikate für Veranstaltungen benötigten. Da kamen jeden Tag Tausende zu uns. Jetzt nehmen wir vielleicht nur 100 Tests pro Tag vor, was natürlich nichts ist.“ Marta schätzt, dass sie und ihre Kollegen insgesamt mehr als eine Million Tests durchgeführt hätten.

Im Notfall nach einem Tag Vorwarnzeit bereit
Jetzt sind sie und ihre Kollegen froh, dass das alles vorbei ist. Auch wenn immer noch zahlreiche Menschen an COVID-19 erkranken – Chefepidemiologe Þórólfur Guðnason hat es inzwischen auch erwischt – so befindet die Pandemie sich doch auf dem Rückzug. Und die Krankenschwestern packen ihre Ausrüstung zusammen. Gut organisiert und gekennzeichnet, damit im Ernstfall alles sofort zur Hand ist.
„Wenn noch mal was aufkommt, eine neue Welle oder eine neue Pandemie, dann stehen wir bereit und können mit einem Tag Vorwarnzeit hier beginnen.“ verspricht Marta.

 

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