COVID-19: Neuer Tagesrekord, Boosterimpfung und weniger Anrufe bei Isolierten Skip to content
bólusetning mass vaccination Laugardalshöll
Photo: Golli. Mass vaccination against COVID-19 at Laugardalshöll in Reykjavík.

COVID-19: Neuer Tagesrekord, Boosterimpfung und weniger Anrufe bei Isolierten

Gestern wurden in Island 206 Personen positiv auf COVID-19 getestet. Das ist die bislang höchste Tageszahl seit Beginn der Pandemie. Am vergangenen Mittwoch hatte es 200 positive Fälle gegeben, schreibt Vísir.
Den neusten Zahlen von covid.is zufolge befinden sich derzeit 1773 Personen in Isolierung, und 2636 in Quarantäne. Am Vortag waren es 1691 in Isolierung und 2647 in Quarantäne gewesen. In der Quarantänewartephase zwischen zwei Tests befinden sich 224 Personen.
Von den 206 Covid-Positiven waren 95 Personen in Quarantäne gewesen, 111 Personen hatten sich nicht in Quarantäne befunden.
Im Krankenhaus befinden sich 18 Personen wegen COVID-19 in stationärer Behandlung, vier von ihnen liegen auf der Intensivstation, zwei davon am Beatmungsgerät.
An der Landesgrenze wurden bei Routinetest neun positive Fälle gefunden, in acht Fällen handelte es sich um eine aktive Infektion. Diese Personen reisen sofort ins Pandemiehaus.
Die 14-Tage-Inzidenz beträgt jetzt 552,8, gestern lag sie bei 519,8. Für die Landesgrenze beträgt sie 27,3, von 25,4 am Vortag.

Fernmündliche Betreuung muss reduziert werden
Die Universitätsklinik musste angesichts der rasant steigenden Zahlen ihre Arbeitsweise bei den ambulant betreuten COVID-Patienten ändern, schreibt Vísir. Da es nicht genügend Fachpersonal gibt, um Patienten in Isolierung nach ihrem Befinden zu befragen, werden diese Anrufe nun reduziert. Stattdessen müssen die Patienten eine Frageliste ausfüllen und es werden nur noch die angerufen, die auf der Kippe zur Einlieferung stehen, oder die sich nicht melden.

“Unser grösstes Problem heute sind die, die zuhause ohne Diagnose liegen und schwer erkrankt sind, und die sich nicht die Früherkennung zunutze gemacht haben,” erklärt Mar Kristjánsson, der Chefarzt der Infekionsabteilung im Landspítali. Solche Fälle kämen immer wieder vor. “Nicht jeden Tag, aber es gibt eine beträchtliche Zahl von Leuten, die entweder zuhause gefunden wurden oder schwerkrank in die Notaufnahme kamen und dort diagnostiziert wurden. Es gibt da draussen also diese Leute, die oft auch noch ungeimpft sind, und auf diese Weise diagnostiziert wurden.”

Chefepidemiologe Þórólfur Guðnason wird von RÚV zitiert, dass man jetzt beobachten müsse, ob sich nach Gabe der dritten Dosis ein guter Schutz gegen Ansteckung, Ausbreitung und schwerer Erkrankung einstelle. “Wenn wir das sehen,” so Þórólfur, “dann können wir überlegen ob es möglich ist, die Leute die die Boosterimpfung erhalten haben, von einigen Beschränkungen auszunehmen.” Das werde klarer, wenn sich herausstelle, ob die Boosterimpfung so wirksam ist wie man hofft.
Gestern sind die erste 6600 von insgesamt 160.000 Landesbewohnern in Reykjavík mit dem Booster geimpft worden. In der Universitätsklinik wurde parallel dazu das Pflegepersonal geimpft, nach Klinikangaben war die Beteiligung ausgesprochen gut.
Bis zum Ende des Jahres soll diese Impfaktion abgeschlossen sein.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter

Recommended Posts