COVID-19: Die Woche der Massenimpfung Skip to content
COVID-19 Vaccinations at the Capital Area Healthcare Centres
Photo: Government.

COVID-19: Die Woche der Massenimpfung

In dieser Woche werden zwischen dem 26. und 30. April um die 23.000 Personen ihre erste COVID-19 Impfdosis erhalten. Damit wird dies die bislang grösste Impfaktion in Island, seit der erste Impfstoff Ende Dezember auf die Insel gekommen war. Verabreicht werden Impfpräparate der Firmen Pfizer, AstraZeneca und Janssen.

Bis zum Wochenende waren 80,721 Personen mit der ersten Dosis versorgt worden, das sind etwa 22 Prozent der Bevölkerung. Vollständig geimpft sindbislang 32,609 Personen, oder 8,85 Prozent. Zum Ende der Woche werden die Zahlen dann auf 104,000 Personen und 28,2 Prozent für die erste Dosis angestiegen sein.

Zusätzlich zu bereits gelieferten Impfdoses hatte Island noch eine grosse Lieferung des AstraZeneca Impfstoffes aus Norwegen als Leihgabe erhalten. Die norwegischen Behörden halten ihren AstraZeneca Impfstoff noch etwas zurück, verfügten aber über 216.000 Dosen, die im Juni oder Juli ablaufen. Sie entschieden, diese Dosen als Leihgabe an die nordischen Nachbarländer zu geben: 200.000 Dosen gehen nach Schweden und 16.000 Dosen nach Island. Beide Länder müssen die gleiche Anzahl von Impfdosen nach Norwegen abgeben, wenn das Land danach verlangt.

In Reykjavík werden die Menschen in der Sporthalle Laugardalshöll geimpft. Dann wird sich das Stadion mit Menschen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren mit chronischen Vorerkrankungen füllen, die besonders gefährdet sind. In der Gruppe können sich auch jüngere Menschen befinden, sowie Familien mit chronisch kranken Kindern, weil es zur Zeit noch keinen zugelassenen Impfstoff für Kinder unter 16 Jahren gibt.
In Selfoss findet die Impfaktion in der Vallaskóli statt. Jeder Impfling ist von den Gesundheitsbehörden per SMS benachrichtigt worden und hat einen Impftermin erhalten.

Unter den Impflingen dieser Woche befindet sich auch Chefepidemiologe Þórólfur Guðnason, der das AstraZeneca Präparat erhält. Þórólfur und Reykjavíks Bürgermeister Dagur B. Eggertson, ebenfalls Mediziner, hatten sich zunächst zurückstellen lassen und anderen den Vortritt gelassen weil sie nach eigener Aussage keinen Patientenkontakt hätten, sondern im Büro arbeiteten.

 

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