COVID-19: Alle Passagiere "mit Verbindung zu Island" müssen zum Test Skip to content
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Photo: A screenshot from Stöð 2. The modified containers used for COVID-19 testing at Keflavík Airport.

COVID-19: Alle Passagiere “mit Verbindung zu Island” müssen zum Test

Ab dem 16. August müssen sich alle geimpften Reisenden mit Verbindungen zu Island 48 Stunden nach ihrer Einreise auf COVID-19 testen lassen. Diese Entscheidung ist heute nach einer Kabinettssitzung angekündigt worden.

“Auf Empfehlung des Chefepidemiologen werden wir geimpfte Passagiere, die Verbindungen zu Island unterhalten, nach ihrer Einreise verpflichtend testen,” sagte Premierministerin Katrín Jakobsdóttir in einem Interview mit RÚV. “Das bedeutet, nicht nur alle Personen mit einer isländischen Personenkennziffer (kennitala) werden getestet, wie der Chefepidemiologe empfiehlt, sondern auch solche, die Verbindungen nach Island haben.”

Auf der Webseite der Regierung steht zu lesen, wer alles zu dieser Gruppe gezählt wird:
– isländische Staatsbürger
– Personen mit Wohnsitz in Island
– Personen mit einer Arbeitserlaubnis in Island
– Personen, die eine Arbeitserlaubnis beantragt haben, sowie Personen, die um internationalen Schutz in Island ersuchen.

Alle Personen, die zu einer dieser Gruppen gehören, müssen sich innerhalb der ersten 48 Stunden nach ihrer Einreise einem PCR oder Antigen-Test unterziehen und bis zum Erhalt des negativen Resultats in Quarantäne bleiben. Bis zum 16. August wird es Details zur Umsetzung der Massnahme geben.

In den vergangenen Tagen hatte die Regierung sich auch mit Vertretern verschiedener Organisationen und Institutionen getroffen, um die Auswirkungen der Pandemie auf Schulwesen, Gesundheitswesen, Kultur und Sport zu erörtern.
RÚV gegenüber betonte die Premierministerin den Erfolg der Impfkampagne, durch die schwerwiegende Krankheitsverläufe vermieden werden. Nun müssten die Behörden das Potential des Gesundheitswesens gründlich überprüfen, um für die neue Form der Pandemie gewappnet zu sein.
“Es ist offensichtlich, dass diese Welle der Pandemie sich von vorhergehenden unterscheidet, wenn wir sehen dass wir mehr Neuinfektionen haben, aber weniger schwerwiegende Erkrankungen, welche eher bei den Ungeimpften auftreten,” sagte Katrín.

In der Impfpolitik geht es nun vor allem darum, jene zu erreichen, die eine Impfung bisher abgelehnt haben. Die Verabreichung von Boostershots an Personen, die den Jansen-Impfstoff zuvor erhalten hatten, sowie an Altenheimbewohner und Personen mit Vorerkrankungen steht ebenfalls zur Debatte.
Eine Verschärfung der Seuchenschutzmassnahmen im Inland ist bislang noch nicht zur Sprache gekommen. Die jetztigen Massnahmen sind bis 13. August gültig.
Für den Grenzverkehr gilt, dass geimpfte Passagiere (und Passagiere, die eine COVID-Erkrankung überstanden haben) beim Boarding am Abflugort ein negatives Testergebnis vorlegen müssen, welches nicht älter als 72 Stunden ist.

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