Borgarbyggð ehrt Tierschützerin für ihr Engagement Skip to content
Photo: Dagmar Trodler.

Borgarbyggð ehrt Tierschützerin für ihr Engagement

Im Rahmen des alljährlichen Umweltpreises der Gemeinde Borgarbyggð ist gestern die Organistin Steinunn Árnadóttir für ihr Engagement für die vernachlässigten Pferde und Rinder von Nýja-Bær II geehrt worden, berichtet Skessuhorn.
Gestellt wird der Preis vom Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss des Borgarbyggð auf Vorschläge aus der Bevölkerung zu vorbildlichen Gartenanlagen, Höfen oder Unternehmen, sowie für gesellschaftliche Verdienste im landwirtschaftlichen Bereich.
Steinunn Árnadóttir hatte sich seit Monaten für die halbverhungerten Tiere auf dem Hof Nýja-Bær II im Borgarfjörður eingesetzt und versucht, die Behörden zum Handeln zu bewegen.

In der Laudatio des Ausschusses hiess es: “Der Tierschutz muss immer oberste Priorität haben, nicht zuletzt in einer großen und starken landwirtschaftlichen Region wie dem Borgarbyggð. Es ist wichtig, dass sich die Menschen um das Wohlergehen der Tiere kümmern und ihre Sache unterstützen, wenn es nötig scheint. Es braucht Mut und Ausdauer, um aufzustehen und auch bei Gegenwind Stellung zu schwierigen Angelegenheiten zu beziehen. Das hat Steinunn wahrlich getan, als es um eine schwierige Tierschutzangelegenheit ging. Mit außergewöhnlichem Eifer hat sie die Dinge mit einem Enthusiasmus verfolgt, der nicht unbemerkt geblieben ist.“

Steinunn zeigte sich dankbar für die Unterstützung der Gemeinde in ihrem Kampf, auch wenn die Rolle der Gemeinden im aktuell gültigen gesetzlichen Rahmen eher klein ausfalle. Es sei jedoch von entscheidender Bedeutung, dass man jetzt Veränderungen in der Reaktion auf mutmassliche Tierschutzdramen sehe. Das Tierschutzgesetz sei ihrer Ansicht nach gut, es müsse nur besser befolgt werden, und da liege es an den zuständigen Institutionen, sich mehr zu engagieren.
Auf ihrer Facebookseite schrieb Steinunn, die Gemeinde habe in der Angelegenheit wie ein Fels hinter ihr gestanden.
Weitere Preise des Umwelt- und Landwirtschaftsausschusses gingen an das Hotel Varmaland, ein Privathaus in Borgarnes und einen Bauernhof in der Region.

 

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